Kate Quinn – Die Hure des Kaisers

Nachdem mich die Leseprobe schon gefesselt
hatte, habe ich mich sehr gefreut, dass ich das Buch schließlich ganz
lesen konnte:
Inhalt: Die junge Sklavin Thea muss ihre Herrin zu den Gladiatorenkämpfen begleiten. Widerwillig verfolgt sie das brutale Treiben in der Arena, aber dann zieht sie ein neuer Kämpfer in ihren Bann: Arius. Thea fühlt sofort eine innere Verbundenheit, und tatsächlich sind sie und Arius Seelenverwandte. Doch sie können ihre Liebe nicht leben, denn der Kaiser persönlich begehrt Thea für sich.

Meinung: Anfangs
fand ich die vielen Perspektivenwechsel etwas verwirrend, vor allem
da, ich vermute, dass es kleine Fehler aus der Übersetzung sind,
zwischendurch zwischen ‚ich‘ und ‚er‘, ein oder zwei Mal sogar im
gleichen Satz, gewechselt wurde.
Aus diesem Grund habe ich ein paar Mal den Abschnitt, beziehungsweise
die neue Perspektive wieder von vorne angefangen, um mich wieder herein
zu finden.
Doch es gab nicht nur diese seltsamen Wechsel zwischen ‚Ich‘ und
‚er/sie‘, mir ist auch ab und zu aufgefallen, dass die Perspektive
zwischen den Charaktern gewechselt wurde, ohne dass dieser Wechsel
betitelt wurde. Und dann ging es genauso schnell wieder zurück. Ich muss
zugeben, dass mich das teilweise etwas verwirrt hat.
Trotz
allem war das Buch sehr fesselnd und spannend geschrieben. Ich habe
mitgelitten, mitgebangt, mich mitgefreut, Mitleid gehabt und habe auch
Verachtung gespürt. Gerade die Perspektivenwechsel haben es mir
erleichtert, mich in die Gefühlsleben der Protagonisten einzufühlen und
es so auch ermöglicht, möglichst viel über die einzelnen Charaktere zu
lesen.
Der
flüssige Stil, der mir schon in der Leseprobe positiv auffiel, hat
sich durch das gesamte Buch gezogen. Mir persönlich hat es Spaß
gemacht das Buch zu lesen.
Kate
Quinn hat sich für das historische Thema entschieden, dass mich am
Meisten interessiert: Die römische Zeit – und diese hat sie wirklich
gut eingebunden. Meines Erachtens nach hat sie die Roman-Elemente
wirklich gut mit den historischen Fakten und Daten verbunden, ohne dabei
abzuschweifen.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich gut geschriebenes Buch, das mich persönlich
überzeugt hat. Trotz dem etwas vorhersehbaren Ende gab es viele
Überraschungsmomente.
Eine Empfehlung für alle Fans von historischen Romanen aus dem alten Rom!

♥♥♥♥ – vier von fünf Herzen

-> Rezension auf vorablesen.de

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