[Kommentar] Artemis Fowl. Die Verschwörung – Eoin Colfer

Erster Satz

Im Alter von dreizehn Jahren wies unser Untersuchungsobjekt Artemis Fowl Zeichen einer Intelligenz auf, die größer war als die sämtlicher Menschenwesen seit Wolfgang Amadeus Mozart.
S.5

 

Meine Meinung

So, Band 2 von Artemis Fowl und dieses Mal werden die Unterirdischen gezwungen, mit dem kleinen, in der Zwischenzeit dreizehn Jahre altem Meisterdieb zusammenzuarbeiten. Artemis hat die Suche nach seinem Vater ja noch nicht aufgegeben und als ihm der Zufall zu Hilfe kommt – er als Hauptverdächtiger -, findet er schließlich Unterstützung bei Commander Julius Root und Captain Holly Short. 
Nachdem ich ja vom ersten Band noch nicht so mitgerissen wurde, habe ich große Hoffnung auf den zweiten Band gesetzt und die wurde nicht enttäuscht. Zwar fand ich es schade, dass Juliet nicht dabei war, doch die anderen Charaktere entschädigten das mehr als genug. Und in diesem Band habe ich auch ein bisschen mehr Zugang zu Artemis gefunden – sein kalter und genialer Panzer hat Risse bekommen. An einer Stelle bezeichnet er die Elfen sogar als seine Freunde. Eigentlich untypisch für diesen Charakter. Sehr amüsant ist seine Abneigung gegen Schmutz, Arbeit und Laufen. Das passt einfach perfekt zu diesem blassen Jungen, der lieber Stunden vor dem Computer verbringt. Dabei wurden diese Eigenschaften aber nicht überzeichnet, sondern einfach optimal eingefügt.
Butler, den ich immer noch sehr mag, hat hier auch noch etwas mehr Tiefe bekommen und wird immer sympathischer. Ich mochte insbesondere, dass seine Waffe ihm ein Gefühl des Schutzes gab und wie er sich um seinen Master Sorgen kann.

Auch die Unterirdischen-Technologie fasziniert mich immer mehr. So hochtechnisiert und -entwickelt, aber dabei so sauber, keinerlei Umweltverschmutzung. Die perfekte Symbiose aus Magie, Natur und Technologie. Dieser außergewöhnliche Ansatz macht das Ganze noch lesenswerter.

Mulch Diggum – Zwerg und Dieb aus Leidenschaft. Einfach genial dieser Charakter, auch die allgemeine Beschreibung eines Zwergs, wie er arbeitet und agiert, so werden die Zwergen mir doch glatt sympathisch. Ich möchte mehr von Mulch lesen und habe die Hoffnung, dass er in den zukünftigen Bänden noch oft Hilfestellung geben muss.

Nachdem ich schon im ersten Band die Elfenschriftzeichen, die die Seiten unten verzieren, bewundert habe, konnte ich nun die Schrift der Zentauren bewundern. Eine Hommage an Foaly und definitiv sehr interessant anzusehen.

Quellen:

Das Zitat ist der Edition von 2008 entnommen und auf der angegebenen Seite zu finden.
Cover

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