[Projekt BaBü] Achern im Visier

Hallo ihr alle da draußen an den Bildschirmen 🙂

Heute hab ich in unserer Sonntagszeitung, dem Guller, etwas sehr Interessantes entdeckt, was auch zum Projekt BaBü passt. Und zwar hat eine Stadt in der Nähe, Achern, ein neues Projekt gestartet: „Achern im Visier“.

»Achern im Visier«: Der Krimiwettbewerb des »gong«-Kulturprogramms wurde
gestern im Illenau-Rathaus offiziell vorgestellt. In Achern und den
acht Ortsteilen recherchieren in Kürze prominente Autoren, um einen
lokal gefärbten Kurzkrimi zu schreiben zu. Doch das ist noch nicht
alles.


Achern. OB Klaus Muttach gab gestern preis, dass er zu den Fans der
in Köln lebenden Krimiautorin Brigitte Glaser gehört. So habe er ihren
in Fautenbach und der Region spielenden Krimi »Kirschtote« nach seinen
Amtsantritt zum zweiten Mal gelesen, um die Acherner Schauplätze der
Geschichte selbst ins Blickfeld zu nehmen. Während einer Veranstaltung
des Musikvereins Fautenbach kamen Muttach und Glaser ins Gespräch und
entwickelten dabei die Idee eines Achern-Krimis. In der für Frühjahr
2014 geplanten Anthologie sollen auch sechs von einer Jury ausgewählte
Kriminalgeschichten jugendlicher und erwachsener Acherner erscheinen.

Angelehnt
ist das Konzept an der »Criminale«, an der sich zum Beispiel 2012 in
der Nord­eifel 150 deutschsprachige Krimiautoren beteiligten.

Eigene Wege gegangen
Während
jedoch bei der »Criminale« stets die Region im Mittelpunkt der von den
Autoren eingereichten Geschichten steht, geht die Acherner
Kulturabteilung unter Joachim Lemme eigene Wege. So werden die
prominenten Profi-Schriftsteller von Eva Klingler über Ralf H. Dorweiler
bis Michael Moritz aufgefordert, ihren Tatort in einem der Acherner
Ortsteile anzusiedeln.

Der durch seine in Heidelberg spielende
»Gerlach-Reihe« bekannt gewordene Wolfgang Burger soll, so viel wurde
verraten, in Oberachern auf Recherchetour gehen. Brigitte Glaser
erzählte, dass sie zum Beispiel in einer Eifelgemeinde allein durch die
Ortsbezeichnung »Sündenwäldchen« die Idee für einen Krimi bekam.

Freude in Stadtteilen
»Die
Stadtteile freuen sich, dabei zu sein. Sieben von acht haben bereits
begeistert zugestimmt«, erklärt Fachbereichsleiter Hans-Peter Vollet.
Die ausgewählten Profi-Schriftsteller bekommen den 1. Dezember als
Abgabetermin genannt. Die Hobbyautoren und Jugendlichen im Alter von
etwa 13 bis 19 Jahren müssen bereits Ende Oktober fertig sein.

Eine
fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Brigitte Glaser erhält eine
anonymisierte Fassung der Wettbewerbsbeiträge, die einen Umfang bis zu
zehn Druckseiten haben dürfen.

Als Tatort der Kriminalfälle kommen
allein Achern oder ein Stadtteil in Frage. Die drei besten Beiträge der
beiden Wettbewerbe und die Kurzkrimis der Profiautoren sollen als Buch
im Eigenverlag der Stadt erscheinen.

Zur Planung der
Kulturabteilung gehört, die Geschichten an den letzten beiden
Maiwochenenden 2014 an »außergewöhnlichen Veranstaltungsorten der
Stadtteile«, so Lemme, vorzustellen. Bei dieser Gelegenheit können auch
Krimi-Pfade erwandert werden, die zum Beispiel vom Tatort Mösbach nach
Fautenbach führen.

Eine Abschlussveranstaltung ist für den 1. Juni
im Festsaal der Illenau vorgesehen, bei der den Besuchern ein
sogenanntes Krimi-Dinner serviert werden soll.

Quelle

Eine richtig tolle Idee, deren Umsetzung ich schon freudig erwarte! Ich bin schon ganz gespannt, was hierbei rauskommt.
Was denkt ihr? Sollte es so Aktionen öfter geben?

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