[E-Rezension] Der Schatz der gläsernen Wächter – Dane Rahlmeyer

Titel: Der Schatz der gläsernen Wächter
Autor: Dane Rahlmeyer
Erschienen am: 25.07.2012
ISBN: 978-1478249788
Preis TB: 14,98€
Preis E-Book: gerade für 1,99€ erhältlich; normalerweise: 4,99€

Autor

1980 in Salzgitter geboren und in ländlicher
Beschaulichkeit aufgewachsen, lebt Dane Rahlmeyer heute mit seiner
Freundin und zwei Hunden in Bilderlahe, direkt hinter dem Mond. Er
schreibt seit seinem vierzehnten Lebensjahr. 2001 erhielt er von seiner
Heimatstadt Salzgitter ein Stipendium für junge Künstler, was ihn
ermutigte seinen Traum wahr zu machen und freier Schriftsteller zu
werden.

Kleiner Tipp, sein Vorname reimt sich auf „Train“ 🙂

Inhalt 

Vor viertausend Jahren begann das Zeitalter des Ælon.
Mithilfe dieser geheimnisvollen Energie wurden fliegende Paläste
geschaffen, beseelte Maschinen – und Waffen, die ganze Städte auslöschen
konnten.
Nun ist alles Ælon aufgebraucht – beinahe. Denn einige der Wunder und
Schrecken von damals existieren noch immer: verborgen vor den Augen der
Welt, versteckt in uralten Tempeln und versunkenen Palästen …

Im Königreich Miloria lebt Kriss, die Tochter der berühmten
Archäologin Brialla Odwin und mit sechzehn Jahren selbst eine geachtete
Archäologin. Für viele gilt sie als Wunderkind, aber Kriss sagt, sie hat
einfach nur ein gutes Gedächtnis – und eine noch bessere Lehrerin.
Von einer Ausgrabung in einem alten Wüstentempel zurückgekehrt,
erhält Kriss von der wohlhabenden Baronin Nejana Gellos den Auftrag, die
sagenumwobene Insel Dalahan zu finden. Viele sind auf der Suche nach
der Insel verschollen – so auch Kriss’ Mutter, ebenfalls Archäologin.
Begleitet von dem ehemaligen Straßenjungen Lian macht sich Kriss auf die
gefahrvolle Suche. Dabei ist ihr der abtrünnige General Ruhndor dicht
auf den Fersen – und er wird vor nichts Halt machen, um die Insel zu
finden.

Erster Satz

Kriss konnte es fühlen: Das Allerheiligste war zum Greifen nahe!

Meine Meinung

Die Geschichte habe ich im Bereich Fantasy angesiedelt, würde aber auch noch zusätzlich die Genre-Bereich Steampunk und Abenteuer hinzufügen, denn genau das ist „Der Schatz der gläsernen Wächter“, eine Mischung aus diesen drei Genres.


Ich fand den Inhalt sehr spannend, aber zugleich auch stellenweise sehr unaufgeregt. Man kann das Buch einfach runterlesen, hat zwar einige Überraschungen dabei, aber keine aufrührenden. Einfach faszinierend, was Dane Rahlmeyer hier geschafft hat, denn die Geschichte zieht einen in den Bann, man will wissen, wie es ausgeht, was noch alles passiert, man fiebert auch stellenweise mit, aber in keinster Weise tritt Hektik oder Hast auf. Oft werden spannende Stellen einfach runtergeschrieben, zusammengepresst und gerade das interessanteste fällt sehr kurz aus. Das ist hier nicht der Fall.
Dieser Mix aus den verschiedenen Genres gefällt mir sehr gut, ich merke gerade, dass ich Abenteuergeschichten momentan sehr gerne lese und Kriss‘ und Lians Abenteuer hat mir sehr gut gefallen. Die Steampunk-Elemente, wie das Luftschiff oder U-Boot, auch die Kleidung erinnert mich daran, sind sehr schön eingebaut, verschmelzen mit dem Rest und passen einfach perfekt. Die Idee des Aelons als mysthische Energiequelle hat zugleich auch etwas Gesellschaftskritisches, denn ist es auch nicht bei uns ein Problem, dass alle natürliche Energie irgendwann aufgebraucht ist? Eine sehr durchdachte Geschichte, die man in einigen Punkten wirklich als Kritik verstehen könnte.

Kriss ist eine sehr sympathische Protagonistin, die sich entwickelt und im Laufe der Geschichte über sich hinauswächst. Auch die Tatsache, dass sie schon so früh an der Universität lehrt, passt eigentlich gut zu ihr und ist logisch begründet. Trotz ihrer hohen Intelligenz bleibt Kriss aber immer noch eine unsichere Jugendliche, was immer wieder schön hervorgearbeitet wird.

Auch die anderen Charaktere sind wundervoll ausgestaltete Figuren, die Matrosen auf dem Luftschiff sind wahre Originale, die viele Ecken und Kanten haben, und gerade darin große Sympathieträger sind. Lian, der mit Kriss zu den Protagonisten zählt, ist allein schon durch seine Sprache besonders und hat allgemein einen großen Wiedererkennungswert.

Sprachlich gilt das Gleiche wie für den Inhalt, es ist unaufgeregt. Dane Rahlmeyer hat einen sehr schönen Schreibstil, bildhaft, relativ unkompliziert und sehr deutlich. Er braucht keine großen blumigen Wortschöpfungen, sondern nutzt eine klare Sprache, die das Lesen zu einem Vergnügen macht.

Fazit

Ein schöner Fantasyroman, der sich leicht lesen lässt und eine schöne Geschichte hat

Bewertung

Quellen

Cover
Autorenvita
Inhalt 

Das Zitat ist dem Buch entnommen. 

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