[E-Rezension] Stuart Horten: Acht Münzen und eine magische Werkstatt – Lissa Evans

Titel: Stuart Horten. Acht Münzen und eine magische Werkstatt
Autor: Lissa Evans
Original: Small Change
Band: 1/vorläufig 2
Verlag: Mixtvision
Erschienen am: 01.09.2012
ISBN: 978-3939435532
Kaufpreis: 13,90€
Leseprobe

Autorin

Lissa Evans war Ärztin und Stand-Up Comedian,
arbeitete als Produzentin und Regisseurin für britische Radio- und
Fernsehsender und gelangte schließlich zum Schreiben. Mit Stuart Horten
hat sie ihr erstes Kinderbuch veröffentlicht, das unter anderem für den
renommierten Costa Award und die Carnegie Medal nominiert wurde. Lissa
Evans lebt mit ihrer Familie im Norden von London.

Inhalt

Ich muss weg, und es kann sein, dass ich nicht mehr zurückkehre.
Wenn ich nicht wiederkomme, gehört meine Werkstatt dir – wenn du sie
finden kannst.


Diesen mysteriösen Hinweis findet Stuart in einer alten Spardose
seines Großonkels. Der war Magier und ist vor langer Zeit spurlos
verschwunden. Die acht alten Münzen aus der Spardose gehören in acht
alte Münzautomaten, die Stuart zur geheimen Werkstatt des Großonkels mit
all den magischen Maschinen führen. Wird Stuart die Rätsel mit Hilfe
der schlauen April und der blinden Leonora lösen können? Oder brauchen
die drei vielleicht auch eine Portion echte Magie?

Erster Satz

Stuart Horten war klein für sein Alter – der kleinste Junge seines Jahrgangs -, aber seine Eltern waren sehr groß, was bedeutete, dass er aussah wie eine Ameise, wenn er neben ihnen stand.
nach Prolog, erstes Kapitel, erster Satz

Meine Meinung

Das hier ist wirklich eine magische Geschichte voller Fantasie, magischer Geräte und Abenteuer. Lissa Evans erstes Kinderbuch ist für mich ein voller Erfolg. Sie schickt den Leser zusammen mit dem kleinen Protagonisten Stuart auf eine Abenteurreise, lässt verschiedene Rätsel lösen und die unglaublichsten Maschinen entdecken. Wie in jeder guten Geschichte gibt es einen Helden, der in dem Fall besonders klein ist, jemanden, der ihn begleitet, wunderbare Nebencharaktere, die teilweise auch großartige Helfer sind, und natürlich die Bösewichte! Und ein Geheimnis, in diesem Fall die Werkstatt von Stuarts klitzekleinem Onkel.
Und das Beste ist: Man fiebert mit, ist gefesselt, bangt mit Stuart und am Ende wird man doch von der Werkstatt überrascht.

Es ist ein wunderschönes Kinder- und Jugendbuch, das durch die liebevollen, kleinen Zeichnungen, die – auch immer perfekt auf den Inhalt abgestimmt – die neuen Kapitel verzieren, noch mehr aufgewertet wird. Aber nicht nur das, die wunderbaren Beschreibungen, seht euch nur schon den ersten Satz an, machen dieses Buch zu etwas Besonderem.

Auch wenn das Buch definitiv an Kinder adressiert ist, hat man auch als Erwachsener kein Problem, sich in Stuart einzufühlen und verfolgt die Suche mit Spannung und leidet doch auch manchmal mit. Zwar ist die Sprache dementsprechend schlicht, hat aber dennoch immer noch etwas Magisches an sich, schon allein im Bezug auf die unglaublichen Maschinen, auf die Stuart trifft.

Eine besondere Erwähnung verdient für mich noch Stuarts Vater, denn der ist wirklich genial: Wenn er mal wieder eine kurze Exkursion (für manch anderen Spaziergang) oder ähnliches macht, wird deutlich, dass er Kreuzworträtsel entwickelt und durch und durch ein skuriller Mensch ist. Definitiv einer der besten Charaktere für mich!

Fazit

Ich bin ganz verzaubert von dem kleinen Stuart Horten, der sich durch verschiedene Rätsel durchwühlt und die Werkstatt seines verschwundenen Großonkels sucht. Ein magisches Abenteuer, das groß und klein Vergnügen bereiten wird!

Bewertung

Quellen

Cover
Autorenvita
Inhalt

Das Zitat wurde dem Buch entnommen.

  

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