[E-Rezension] Louise Almond und das Geheimnis der Zeittinktur – Sarah Scheumer

Titel: Louise Almond und das Geheimnis der Zeittinktur
Autor: Sarah Scheumer
Erschienen am: ?
ASIN: B00A94I1NA
Preis E-Book: 2,99€

Autorin

Leider ist mir nichts über die Autorin bekannt, wenn jemand hier nützliche Informationen nachreichen könnte, würde ich mich sehr freuen!

Inhalt

Louise Almond ist ein 12-jähriges Mädchen, das mit ihren Schwestern
Margret und Emma bei ihrer Tante Edith lebt. Für einige wundersame
Ereignisse in der englischen Kleinstadt sind eine Reihe von Tinkturen
verantwortlich, die auf dem Dachboden ihres Hauses lagern und aus dem
Obst eines Baumes hergestellt sind, der im Garten der Almonds wächst und
alle nur erdenklichen Früchte trägt.
Als die Nachricht von einem
Mord auf dem Rathausmarkt die Runde macht, geht mit ihr das Gerücht um,
der Täter sei Benjamin Almond, der Onkel der drei Geschwister. Doch der
ist bereits vor einiger Zeit verstorben…

Erster Satz

Es war eine milde Nacht Ende September.

Meine Meinung

Sarah Scheumer ist hier eine wirklich zauberhafte, bunte und magische Kindergeschichte gelungen. Es ist eine chaotische Welt, in der Louise lebt, und eine fantastische auch. Allein schon die Beschreibungen des Hauses der Almond sind einfach nur wundervoll. Es erinnerte mich in vielen Dingen an Filme wie „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Diese ganzen Details, auch die Tinkturen, das obskure Haus oder der Garten, sind sehr genau ausgearbeitet, sehr liebevoll vor allen Dingen. Anhand dieser Beschreibungen entstand wirklich ein kunterbuntes Szenario vor meinen Augen.

Auch vom Inhalt her finde ich die Geschichte sehr gut gelungen, denn auch hier dominieren kleine Details, die doch wichtig sind. Die Detektiv-Arbeit der drei Almond-Schwestern ist amüsant und auf ihre Art und Weise sehr genau.

Doch den Hauptteil an dem Buch tragen wirklich die skurillen Figuren: Ich wüsste gar nicht, welche Figur hier die Herausstechendste ist, denn jede ist so besonders ausgearbeitet. Ob die schrullige Nachbarin, der Busfahrer oder auch Mr. Black und seine Tochter. Einzig und allein Tante Edith finde ich im Verhältnis weniger hervorstechend, obwohl sie ja die wichtigste Bezugsperson für die Schwestern ist. Aber für mich sind die Figuren neben den Beschreibungen wirklich das Faszinierendste und Tragendste. Ich kann mich nur wiederholen: Sie sind einfach nur liebevoll gestaltet worden.

Eigentlich gefällt mir der Stil an sich ganz gut, er passt zu den Protagonisten, den Beschreibungen und der Geschichte. Nur leider habe ich hier meine Probleme mit der Rechtschreibung: Groß- und Kleinschreibung, Satzzeichen und Fehler, wie z.B. die „Jagt“, mindern einfach das Lesevergnügen, wenn sie sich häufen. Ich bin in der Hinsicht ja schon sehr pingelig, aber hier ist es mir leider wirklich aufgefallen.

Ganz bezaubernd sind jedoch die kleinen Zeichnungen, die über jedem neuen Kapitel zu finden sind und – ähnlich wie bei Stuart Horten – einen Bezug zum nachfolgenden Inhalt haben. Sehr gelungene kleine Werke!

Fazit

Trotz der Fehler, die sich immer wieder finden, ist das Buch ein Lesevergnügen für jung und alt, besonders die fantastischen Charaktere und detailreichen Beschreibungen verzaubern und fesseln einen.

Bewertung

Quellen

Cover
Inhalt

Das Zitat ist dem Buch entnommen.

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