[Rezension] Der kleine Hobbit – J.R.R. Tolkien

Titel: Der kleine Hobbit
Autor: J.R.R. Tolkien
Original: The Hobbit
Verlag: dtv
Erschienen am: 01.10.2012 (Taschenbuchausgabe)
ISBN: 978-3423214124
Preis TB: 7,95 €

Autor

J.R.R. Tolkien (John Ronald Reuel) wurde 1892 in Bloumfountein (Südafrika), die Familie kehrte nach dem Tod des Vaters jedoch nach England zurück. Neben Englisch beherrschte er neun weitere Sprachen. War Mitarbeiter am legendären Oxford English Dictionary, danach Professor für englische Sprachen. 1937 wurde „Der kleine Hobbit“ veröffentlicht, auf Bitten des Verlegers folgte 17 Jahre später die berühmte Fortsetzung.

Inhalt

Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. Auf seiner abenteuerlichen Reise gelangt Bilbo in den Besitz des Ringes, den er später an seinen Neffen Frodo weitergibt.

Erster Satz

In einer Höhle in der Erde, da lebte der Hobbit.
S.7

Meine Meinung

Bereits der erste Satz ist für mich ein mehr als gelungener Einstieg in das Buch. Dieser kurze Satz ist so prägnant und einprägsam wie wenige andere (und am ersten Satz hängt eigentlich schon so viel dran).
Das setzt sich auch im weiteren Buchverlauf fort: J.R.R. Tolkien benutzt so viele Kniffe und Möglichkeiten, die das Buch für mich zu etwas Besonderem machen. Das fängt mit den Liedern und Gedichten an, bei denen auch die Übersetzung sehr gelungen ist, schönes Versmaß und bei so manchem Lied kann man sich eine Melodie dazu vorstellen. Für mich waren dies immer wieder kleine Höhepunkte des Buches. Aber auch die Sprache an sich konnte punkten: Man merkt doch den Zeitunterschied an und darüber bin ich sehr froh. Die Wortwahl passt für mich einfach perfekt zur Mittelerde und mit der heutigen Sprache wäre das Buch nicht das geworden, was es nun einmal ist. Dazu zählt auch der Erzähler, der immer mal wieder den Leser anspricht und von sich spricht, über seine Gedanken oder sein Wissen. Dies macht das Ganze persönlicher, sogar stellenweise intimer, da man sich einfach involviert führt.

Die Geschichte an sich hat mir auch gefallen, aber „Der kleine Hobbit“ ist für mich ein Buch, das mich allein durch Sprache und Stil vollkommen für sich vereinnahmt hat. Doch auch eine stimmige Charakterentwicklung, überraschende Wendungen und interessante Handlungen runden hier das Gesamtbild ab.

Fazit

Nach einer recht kurzen Rezension komme ich zu dem Fazit: Ich kann gar nicht mehr zu dem Ganzen sagen. Warum? Ich bin verliebt in die Sprache und den Stil sowie den Aufbau des Buches. Aber ich denke, die meisten kennen entweder Film oder Buch oder auch beides und wenn nicht: Nachholen!

Bewertung

Quellen

Das Zitat wurde dem Buch entnommen und ist auf der angegebenene Seite zu finden.

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4 thoughts on “[Rezension] Der kleine Hobbit – J.R.R. Tolkien

    1. Hallo Rina (das irritiert mich nur minimal, weil ich manchmal auch so genannt werde :D),

      das freut mich natürlich, dass ich dich interessieren konnte. Und ich hoffe, wenn du dich entscheiden solltest, mal einen Blick reinzuwerfen, dass du nicht enttäuscht wirst.

      Liebe Grüße
      Chimiko

  1. Schöne Rezi, freut mich dass dir das Buch gefallen hat *_*
    Ich bin ein totaler Hobbit/HdR Fanatiker und interessiere mich immer sehr für die Meinungen anderer 😉
    Alles Liebe

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