[Rezension] Die Kompanie der Oger – A. Lee Martinez

Titel: Die Kompanie der Oger
Autor: A. Lee Martinez
Original:
Verlag: Piper
Erschienen: Oktober 2007
ISBN: 978-3492266314
Preis TB: 10,95€
Leseprobe

Autor

A. Lee Martinez wurde mit seinen phantastischen
Romanen zum Star der humorvollen Fantasy. Er lebt in Dallas, Texas, wo
er schreibt, jongliert, Videospiele spielt und Zeitreisen unternimmt.
Vielleicht ist er ein Geheimzauberer (das wäre allerdings geheim), und
es könnte sein, dass er Gartenarbeit mag. Sicher ist jedoch, dass er
Lebensläufe nicht ausstehen kann. Und eigentlich hat er auch keinen Spaß
an Gartenarbeit. Alles andere an dieser Biografie ist aber absolut
korrekt.

 
Inhalt

Für einen, der unsterblich ist, kommt Never Dead Ned
ziemlich häufig ums Leben – nur kehrt er immer wieder aus dem Reich der
Toten zurück. Doch Ned bliebe lieber tot, als seine neue Aufgabe
anzutreten: Er soll die Oger-Kompanie befehligen, die am meisten
verwahrloste Truppe der Welt. Selbstmörderische Kobolde, gehänselte Orks
und verführerische Amazonen machen ihm das Leben zur Hölle. Und dann
sind da noch die merkwürdigen Dämonen, die Ned auf Schritt und Tritt
verfolgen. Furchtbares Unheil droht der Welt. Die Oger-Kompanie steht
vor ihrer ersten – und schwierigsten – Aufgabe 

Erster Satz

Sein Name war Never Dead Ned, doch das war nur ein Spitzname. Er konnte sterben.
S.7

Meine Meinung

Leider hat mich das Buch nach einem eigentlich positiven Start enttäuscht. Anfangs war ich fast schon begeistert, insbesondere von den Charakteren. Doch je mehr ich las, umso mehr sank meine Begeisterung. Irgendwie hat mir hier die Geschichte gefehlt, es war oft eher eine Beschreibung des Alltags der Oger-Kompanie und ein Kampf der Frauen um Never Dead Ned. Story kam erst recht spät hinzu und war in meinen Augen auch noch ziemlich dürftig. Mich jedoch konnte sie nicht überzeugen.
Die Hintergrundgeschichte zu Never Dead Ned war eigentlich eine ganz nette Idee, aber für mich blieb es eben eher im Hintergrund. Ich kann auch nicht mehr an Dingen, die mir missfallen haben benennen, denn es ist hier einfach nur die Geschichte, die für mich lasch ist und bleibt.

Die Charaktere hingegen fand ich super: Insbesondere Regina, die Amazone, hat es mir angetan (und das nicht nur, weil wir uns den Vornamen teilen). Ihre unbeholfene Art im Flirt mit Ned war einfach nur niedlich und das dann gepaart mit dem Amazonentemperament hat Spaß gemacht. Aber auch Frank, der Oger, und Ork Gabel, die Ogerzwillinge mit der eloquenten Sprache – die Charaktere an sich waren einfach nur super gestaltet. Wo gibt es schon einen Zauberer, der gegen Magie allergisch ist? Wenn mich jetzt noch die Geschichte gepackt hätte und nicht einfach dahin getröpfelt wäre, hätte das Buch top sein können.

Fazit

Charaktere einfach nur super, Geschichte eher mau. Inhaltlich konnte das Buch mich kein bisschen packen, was bei den genialen Charakteren einfach nur schade ist.

Bewertung

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt
Das Zitat ist dem Buch entnommen und auf der angegebenen Seite zu lesen.  

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