[E-Rezension] Silo – Hugh Howey

Titel: Silo
Autor: Hugh Howey
Original: Wool
Verlag: Piper
ASIN: B00ADL60YQ
Preis E-Book komplett: 15,99 €
Preis HC: 19,99 €
Leseprobe

Autor

Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als
Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor
erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller SILO, der als
Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass
schließlich ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale
Durchbruch. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.

Inhalt

Drei Jahre nach dem mysteriösen Tod seiner Frau
Allison setzt Sheriff Holston seiner Aufgabe ein Ende und entschließt
sich, die strengste Regel zu brechen: Er will das Silo verlassen. Doch
die Erdoberfläche ist hoch toxisch, ihr Betreten bedeutet den sicheren
Tod. Holston nimmt das in Kauf, um endlich mit eigenen Augen zu sehen,
was sich hinter der großen Luke befindet, die sie alle gefangen hält.
Seine Entdeckung ist ebenso ungeheuerlich wie die Folgen, die sein
Handeln nicht zuletzt für seine Nachfolgerin Juliette hat …

Erster Satz

Die Kinder spielten, als Holston in den Tod hinaufstieg.

Meine Meinung

‚Silo‘ ist eher die Beschreibung eines Lebens, die Beschreibung, wie Menschen ihre Schranken durchbrechen und Neues erfahren. Es ist nicht die klassische Dystopie, aber für mich deutlich realistischer als die meisten Dystopien.

Wo soll ich anfangen? Die Geschichte ist in fünf Bücher aufgeteilt worden: In sich sind diese chronologisch und folgen aufeinander, doch jeder Teil hat in sich eine andere Thematik. In den ersten beiden Teilen wird man an das Leben der Silo-Bewohner herangeführt, man erfährt, was Reinigungen sind und wie der Aufbau innerhalb dieses riesigen Gebäudes sind. Allein wenn ich schon an die Treppen darin denke… es ist einfach eine umwerfende Vorstellung, beängstigend, faszinierend. Die anderen drei Teilen beinhalten tiefere Erkenntnisse, es geht weg von dem gewohnten Leben und dem Alltag im Silo. Jeder Teil für sich hat mich in den Bann gezogen und ich konnte den Kindle nicht mehr aus der Hand legen, ich musste die drei Teile, die mir noch fehlten, sofort nachkaufen.

Die Charaktere in diesem Buch waren vielfältig, allesamt so unterschiedlich gestaltet und jeder hat eine Persönlichkeit bekommen. Ins Herz geschlossen habe ich hier Walker aus der Mechaniker-Abteilung, ein eigentlich unsicherer alter Mann, der nur noch in seiner Werkstatt haust. Aber jeder Charakter hier ist eigentlich für sich etwas Besonderes: Juliette, Solo, Holston und alle, die zu Wort kommen und ihre Erlebnisse schildern.

Am Furchtbarsten fand ich die Reinigungen, die Lügen, die dahinter stehen, und welche perfiden Kleinigkeiten dabei bedacht sind. Dabei passt das alles so gut zu der Menschheit und ihrem Denken.

Fazit

Wirklich eine beängstigende Zukunftsvorstellung, die Hugh Howey uns hier präsentiert – das Schlimmste daran: Für mich ist es absolut vorstellbar und sehr realistisch. Hut ab, vor dieser außergewöhnlichen Dystopie.

Bewertung

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt
Das Zitat ist dem Buch entnommen.  

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