[Rezension] Die letzte Göttin- Rick Riordan

Titel: Die letzte Göttin
Autor: Rick Riordan
Original:
Band: 5/5
Verlag: Carlsen
Erschienen am: 29.09.2011
ISBN TB: 978-3551312464
Preis TB: 8,99€
Leseprobe










Autor

Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben. Seine Percy-Jackson-Serie hat den Buchmarkt im Sturm erobert und ist in 32 Ländern verkauft worden. Auch seine nachfolgenden Serien, „Die Kane-Chroniken“ und „Helden des Olymp“, schafften auf Anhieb den Sprung auf die New-York-Times-Bestsellerliste.

Inhalt

Jetzt sind Percy und seine Freunde gefragt: Ihr Todfeind Kronos holt zum letzten Schlag aus und marschiert auf den Olymp zu, mitten ins Herz von New York – dabei sind doch die olympischen Götter alle ausgezogen, um gegen das wiedererstandene Monster Typhon zu kämpfen!
Gemeinsam mit den Jägerinnen der Artemis und den zum Leben erweckten Denkmälern der Stadt versuchen die jungen Halbblute, den Sitz der Götter zu verteidigen, aber zu allem Unglück haben sie auch noch einen Spion in den eigenen Reihen.

Erster Satz

Das Ende der Welt begann damit, dass ein Pegasus auf der Motorhaube meines Wagens landete.
S.7

Meine Meinung

Eigentlich wollte ich die gestern Abend nur etwas reinschnuppern und gegen zwei Uhr klappte ich dann das Buch zu, ich konnte es einfach nicht weglegen, ich musste es zu Ende lesen, so sehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Und jetzt habe ich tatsächlich das Bedürfnis, die gesamte Reihe noch einmal zu lesen, weil ich so geflasht war und einfach alles noch einmal erleben will. Percy Jackson gehört für mich zu den besten Buchreihen, die es aus dem Markt gibt. Ja, ich bin vollkommen begeistert davon, einfach hin und weg!

Mit Die letzte Göttin ist Rick Riordan ein für mich wirklich furioses Finale gelungen. Es fügt sich nahtlos an die vorhergehende Bände an und geht genauso spannend weiter.
Dass es zum großen Finale kommen würde, dass nun der Kampf Kronos gegen Percy und seine Halbgötter ansteht, ist sicher jedem klar gewesen. Und so kommt es schließlich auch: Für mich sind Kämpfe immer ein heikler Punkt, an dem ich sehr kritisch bin und oft schon sehr langweilige Umsetzungen gelesen habe, doch hier gefallen sie mir einfach fantastisch. Es kommt Action auf, ohne übertrieben zu sein und man fiebert mit Percy mit.

Es ist schwierig, hier viel über den Inhalt zu schreiben, ohne zu viel zu verraten, denn ich bin von so vielen kleinen Details und Gedanken hinter der Story begeistert, die ich alle in den Himmel loben könnte, aber… das wäre zu viel.
Dafür kann ich mich zu den Charakteren äußern, insbesondere zu der Göttin, welche den Titel des Buches bestimmt. Hestia. Die Idee dahinter, ihre Gedanken sind einfach wundervoll. Es ist eine wirklich wunderschöne Philosophie, die sich dahinter versteckt und allein diese Gedanken fand ich so lesenswert. Wundervoll! Die Hestia ist für mich auch die bestimmende Figur dieses Bandes, welche ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Der für mich geniale humorvolle Sidekick sind jedoch Persephone und Demeter: Ihre Diskussionen und Unterhaltungen sind einfach zum Wegschmeißen! Ich war von diesen Gesprächen einfach begeistert.
Die schon bekannten Figuren haben jedoch auch Entwicklungen durchgemacht: Hades fällt hier besonders auf, zusammen mit seinem Sohn Nico. Beide nehmen eine recht große Rolle ein, welche mir sehr gefällt, wirklich gelungen. Natürlich haben auch die Protagonisten sich entsprechend den Kämpfen entwickelt. Bei einigen ergibt sich nun das, was sich in den vorherigen Bänden schon angedeutet hat. Was ich sehr schätze, ist jedoch, dass hier keine überstürzten Entwicklungen stattfinden und dass alles entsprechend den Umständen ist.

Durch die Ich-Perspektive aus Percys Sicht ist es natürlich schwierig, auch die Gegenseite darzustellen. Dennoch ist dem Autor dies durch einen einfachen Trick gelungen: So werden Percys Träume zu Visionen, welche viel zur Aufklärung der Geschichte beitragen. Sicherlich nicht das komplizierteste Verfahren, aber es passt gut dazu. Ohne diese Einblicke in die Vergangenheit sowie die in das gegnerische Lager würde das Buch viel an Spannung verlieren, dadurch behält es auch die Schnelligkeit und Spannung dahinter.

Fazit

Der Abschluss der Reihe hat mich einfach nur begeistert und für mich ist dieses Buch wirklich würdig und gelungen, spannende Kampfszenen, interessante Entwicklungen und trotz des anstehenden Krieges geht auch der Humor nicht verloren.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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6 thoughts on “[Rezension] Die letzte Göttin- Rick Riordan

  1. Guten Morgen,

    Hast du die komplette Reihe gelesen?
    Teil 1 habe ich damals die Film-Ausgabe von meiner Schwester ausgeliehen, als der große Hype um den ersten Film war. Den zweiten Teil habe ich dann aber irgendwie nicht mehr gelesen, obwohl ich ihn Ewigkeiten ungelesen im Regal stehen hatte. Habe ihn dann irgendwann vertauscht.
    Lohnt sich das?

    Liebe Grüße

    1. Hey 🙂

      Ich zitiere mich grad mal selbst, um nicht so viel tippen zu müssen (Verband an der Hand – ein Reim!): 'Und jetzt habe ich tatsächlich das Bedürfnis, die gesamte Reihe noch einmal zu lesen, weil ich so geflasht war und einfach alles noch einmal erleben will. Percy Jackson gehört für mich zu den besten Buchreihen, die es aus dem Markt gibt. Ja, ich bin vollkommen begeistert davon, einfach hin und weg!'

      Alles Liebe, Chimiko

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