[E-Rezension] Herzen aus Asche – Narcia Kensing

Titel:  Herzen aus Asche
Autor: Narcia Kensing
Verlag: via Amazon
ASIN: B00CTSAIQ2
Preis E-Book:
2,99€
Leseprobe








Autor


Sie wurde am 21.02.1983 in dem kleinen Städtchen Dinslaken am Niederrhein geboren, wo sie auch heute noch lebt. Nadine Kühnemann alias Narcia Kensing ist seit 2009 glücklich verheiratet.
Nach ihrem Abitur studierte sie in Düsseldorf und Bochum Biologie und machte ihr Diplom in den Fachbereichen Botanik und Ökologie. Heute arbeitet sie allerdings im medizinischen Sektor als Laborantin in der Weiterverarbeitung von Blutkonserven.
Bereits während des Studiums hat sie angefangen, sich hinter meinem Schreibtisch zu verschanzen, um an Manuskripten zu arbeiten.

Inhalt

Die Studentin Amelie stößt auf der Suche nach einer neuen Wohnung auf eine verlockende Annonce. Eine Villa für umsonst? Sie ist skeptisch, verliebt sich jedoch sofort in das wunderschöne Anwesen. Sie darf mietfrei wohnen, verpflichtet sich aber, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren. Kein schlechtes Angebot, und noch dazu ist der junge Hausbesitzer Leif überaus attraktiv. Doch es geschehen seltsame Dinge, wie von Geisterhand zerfallen Möbel zu Asche.

Nach und nach taucht Amelie immer tiefer in die Familiengeschichte der ehemaligen Hausherren ein, und auch deren Sohn Leif hütet ein dunkles Geheimnis. Als im Ort mehrere Menschen auf unerklärliche Weise zu Tode kommen, begibt sie sich auf die Suche nach Antworten. Schon bald gerät sie selbst ins Visier jenseitiger Mächte …

Erster Satz

Das Meer aus cremefarbenen und mokkafarbenen Sprenkeln auf dem dunkelblauen Hochflorteppich erinnerte stark an ein Werk von van Gogh, doch Amelie bezweifelte, dass ihre Mutter die bleibenden Fettflecken als wertvolles Kulturerbe akzeptieren würde.


Meine Meinung

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte gewürzt mit einem Hauch Mystery und paranormalen Gegebenheiten ergibt dieses Buch. Für mich zumindest: Amelie zieht in dieses geheimnisvolle Haus, allerdings erst nach einer recht langen Einleitung – gegen Ende ergibt diese zwar Sinn, ich fand es jedoch am Anfang des Buch als ziemlich langweilig, es hat sich einfach so hingezogen. Es dauert wirklich gefühlt die Hälfte des Buches, bis Amelie wirklich eingezogen ist und man endlich den interessanten Teil der Geschichte erreicht.

Amelie ist herrlich normal: Studentin ohne besonderes Aussehen, mit einer Mutter, die zu viel für sie will und sich zu große Sorgen um sie macht. Dabei bringt sie dem Leser ihren Alltag und insbesondere ihre freundschaftlichen Beziehungen sehr authentisch und realistisch nahe. Ich fand sie gleich sympathisch und ansprechend. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet worden und bestechen für mich einfach durch ihr herrliches Normalo-Dasein. Psychologisch kann man da ebenfalls nicht mäkeln, das wird besonders am Schluss deutlich.
Dieser ist… puh… interessant. Wirklich interessant. Und das eindeutig auch im positiven Sinne. Ich war von der Wendung doch sehr überrascht, das Ende an sich ist kitschig und dramatisch zugleich und noch mehr.

Das Buch lässt sich leicht lesen, überrascht aber doch stellenweise. Besonders die Verknüpfungen zu dem langweilig erscheinenden Beginn konnten überzeugen. Mit sehr bildhaften Stellen konnte die Autorin insbesondere am Schluss punkten und bei den eher gefährlichen Szenen ebenfalls.
Die paranormalen Elemente verschmelzen ganz wunderbar mit den Alltagselementen. Insbesondere die mystische Geschichte sticht hier deutlich hervor. Tolle Idee!

Fazit

Eine überraschende Liebesgeschichten mit schönen paranormalen Elementen, die sich ausnahmsweise mal nicht mit Vampiren oder Werwölfen beschäftigt.

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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