[Manga-Rezension] Iris Zero 01 – Takana Hotaru & Piroshiki

Titel: Iris Zero
Autor: Takana Hotaru & Piroshiki
Original: Iris Zero
Bände: aktuell 5 in Japan
Verlag: Kazé
ISBN: 978-2889214006
Preis: 6,50€
Genre: Mystery, Shoujo, Schulmanga
Leseprobe



Inhalt



Toru sieht nichts. Also nichts Besonderes. Seine Mitschüler, die mit ihrer ‚Iris‘ besondere Dinge sehen können, schauen bei ihm jedoch ganz genau hin und fragen sich: Warum bittet ihn ausgerechnet die süße Koyuki in aller Öffentlichkeit um ein Date? Ihn, einen minderwertigen ‚Iris Zero‘! Die Schule entpuppt sich als Ort voller Geheimnisse und Intrigen – das ruhige Leben von Toru ist mit einem Schlag vorbei.

Zeichenstil

Iris Zero hat einen sehr klaren Zeichenstil, den ich persönlich als angenehm empfinde. Zwar haben die Mädchen auch hier ziemlich große Augen und sehr detaillierte Figuren, wirken allgemein aber nicht so verspielt wie in einem typischen Shoujo-Manga (z.B. ein Arina-Tanemura-Manga).
Dennoch muss man auch sagen, dass die Figuren jünger wirken als sie sind, was allerdings in Zusammenhang mit der Geschichte und den Genres nicht dramatisch ist. Wer jedoch eher realistische Zeichnungen bevorzugt, sollte da von vornherein bedenken.
Die Hintergründe werden zwar stellenweise auch mit Rasterfolien ausgefüllt, doch es gibt auch Szenen, in denen darauf komplett verzichtet wird, um die Story im Vordergrund zu betonen.

Meine Meinung

Iris Zero ist mein persönliches kleines Manga-Highlight. Leider war es tatsächlich so, dass der Manga aufgrund von Krankheitsgründen längere Zeit nicht fortgesetzt wurden und es bis vor kurzem nur 29 Kapitel davon gab. Jetzt, wo der Manga in Japan endlich das dreißigste Kapitel erhält, möchte ich euch dieses kleine Highlight doch mal ans Herz legen – auch wenn noch nicht feststeht, wann Band 6 in Deutschland erscheint.

Im Vordergrund steht Toru, der auch als Iris Zero bezeichnet wird. Er gehört zu den sehr wenigen Menschen (der einzige auf seiner Schule), die keine besondere Fähigkeit haben und mit ihrer Iris etwas sehen. Diese Fähigkeit kann vom Enttarnen von Lügen bis hin zum Erkennen, ob jemand bald stirbt oder nicht. Jeder Schüler hat eine andere Fähigkeit und diese sind alle ziemlich faszinierend und sehr durchdacht.

Das ist somit die Grundidee der Geschichte und die hat mich schon ziemlich gefesselt und gebannt. Da das Ganze eben nicht in einer Fantasywelt spielt, sondern sozusagen in ‚unseren‘ Alltag eingebaut ist, gefällt es mir noch besser – solche Geschichten können grundsätzlich bei mir punkten. Für die Schüler sind ihre Fähigkeiten etwas vollkommen Alltägliches, wohingegen der Iris-lose Toru der Außenseiter ist und dies auch oft zu spüren bekommt.

In diesem ersten Band werden die Protagonisten und ihre Fähigkeiten erst einmal langsam eingeführt. Dabei liegt das Augenmerk natürlich hauptsächlich auf Toru und seiner Devise ‚Bloß nicht auffallen‘. Diese wird durch Koyuki ziemlich durcheinander gebracht. Natürlich hat dieser Manga allein durch das Mobbing an Toru, das teilweise ziemlich extreme Maße annimmt, einen deutlichen moralischen Eindruck, was das Lesevergnügen jedoch nicht mindert.

Wie auch ‚Die Schokohexe‚ ist Iris Zero eher aus einzelnen Episoden aufgebaut und hat im ersten Band noch kein Ziel, das erreicht werden muss. Habe ich bei ‚Die Schokohexe‘ bemängelt, dass man nichts über Protagonistin Chocola erfährt, ist dies hier nicht der Fall. Fast jede der kleinen Geschichten dreht sich um die Protagonisten und man lernt sie näher kennen.

Fazit

Iris Zero ist ein wirklich empfehlenswerter Manga, der mich insbesondere durch seinen angenehmen und nicht überzogenen Zeichenstil überzeugt hat. Dazu eine tolle Hintergrundidee und sympathische Charaktere ergeben einen runden Manga. Also: Lesen 😉

Bewertung


Quellen:
CoverInhalt

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