[Kommentar] Küssen ist die beste Medizin

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Erster Satz

Der absolut perfekte Vormittag war für Montana gelaufen, als eine Bratwurst, ein vierjähriger Junge und ein Mischlingshund namens Fluffy aufeinandertrafen.
S.7























Meine Meinung

Fluffy… ist der wirklich amüsante Auftakt dieses Buch, der mich durchaus zum Schmunzeln gebracht hat, aber im Ernst, wenn die Hundedame Cece aus dem Buch kommen würde, ich würde sie sofort behalten! Diese Hunde, nicht nur die zwei genannten, sind einfach so wundervoll lebendig geschrieben, dass ich manchmal dachte, sie würden jeden Moment aus dem Buch hervorspringen – absolut verliebenswert geschrieben!

Aber natürlich dreht sich die Geschichte nicht um die Hunde, es geht um eine Liebesgeschichte, denn Montana verliebt sich in Simon, als sie ihn dazu bewegen soll, in Fool’s Good zu bleiben. Also wird das typische Grundrezept für einen guten Liebesroman, nämlich eine romantische Liebesgeschichte, hier mit einer eher ziemlichen traurigen Realität kombiniert, denn Simon ist Spezialist für Opfer großflächiger Verbrennungen. Diese unschöne Seite ist hervorragend eingebaut, denn für mich wirkt es nicht überdramatisiert, sondern einfach nur als einfühlsam beschriebene Tatsache.
Es ist das, was Susan Mallery ausmacht: Interessante Menschen und Begebenheiten treffen aufeinander, haben meist einen detailliert ausgearbeitet Hintergrund – so auch hier – und verlieben sich ineinander. Dabei sind auch noch menschlich und nahbar. Und, ebenfalls typisch für die Autorin, man lernt schon die Protagonisten der nächsten Liebesgeschichten kennen. Montana hat ja eine große Familie und noch nicht alle sind vergeben. Dazu kommt, dass die Stadt ja auch noch einiges an Singledamen zu bieten hat, dank Frauenüberschuss!

Die beiden Protagonisten entsprechen übrigens dem Konzept Gegensätze ziehen sich an. Montana ist eine offene, auch energiegeladene und gefühlsreiche Frau mit einer glücklichen Familie, während Simon eher als Einzelgänger, emotional nicht ganz auf der Höhe, mit unschöner Vergangenheit dargestellt wird.

Fazit

Natürlich ist das Ende des Romans wenig überraschend, aber wer sich mal wieder auf interessante und sympathische Charaktere einlassen möchte und eine ordentliche Portion Romantik und Liebe braucht, ist bei Susan Mallery auch bei diesem Roman hier absolut nicht fehl am Platz!

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