[Rezension] Ein letzter Brief von dir – Juliet Ashton

Titel: Ein letzter Brief von dir
Autor: Juliet Ashton
Original: The Valentine’s Card
Verlag: Rowohlt
Erschienen am:
ISBN:
978-3499228612
Preis: 9,99€
Leseprobe






Autor

Juliet Ashton stammt aus Irland und lebt heute mit ihrer Familie und ihren Haustieren in London. Ein letzter Brief von dir ist ihr erster Roman.

Inhalt

Als Orla am Valentinstag einen Brief von ihrem Freund erhält, rechnet sie fest mit dem lang ersehnten Heiratsantrag. Doch bevor sie den Umschlag öffnen kann, kommt der schreckliche Anruf: Sim ist in London auf der Straße zusammengebrochen. Er ist tot.
Orla steht unter Schock. Wie soll sie weiterleben ohne Sim? Und warum rät ihr sein bester Freund so eindringlich, die Valentinskarte nicht zu öffnen? Orla war so Sims große Liebe. Und er ihre.
Als Orla krank vor Kummer nach London reist, um mehr über Sims letzte Tage zu erfahren, wird ihr klar, wie weig sie ihren Freund kannte. Und noch bevor sie Sims Valentinskarte öffnet und seine letzten Worte liest, ist sie selbst ein anderer Mensch geworden.

Erster Satz

Orla hatte die geradezu unheimliche Fähigkeit, immer genau zu wissen, wie viel Uhr es war.
S.9

Meine Meinung

Es gibt diese Bücher, die du einfach zum perfekten Zeitpunkt liest. Diese Bücher, die in bestimmten Momenten einfach die perfekten Bücher sind. Ein letzter Brief von dir gehört für mich persönlich dazu. Es war das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe nicht viele so Bücher, aber dieses Buch gehört dazu. Und es wird dadurch eines dieser Bücher sein, die mich mein Leben lang begleiten werden, weil ich damit etwas Persönliches verbinde. Ihr kennt doch sicher auch so Bücher, oder? Dennoch werde ich jetzt versuchen, neutral zu bewerten, auch wenn ich für mich jetzt einfach aufhören könnte und diese Rezension für beendet erklären könnte. Noch fünf Bewertungsbrillen hin und gut wäre es.

Es ist ein sehr einfühlsamer Roman, der sehr detailliert auf Orla eingeht und mit ihr zusammen lernt man als Leser dann Sim kennen. Allerdings muss ich sagen, dass im Nachhinein doch nicht verstehe, wie Orla Sim liebe konnte, denn je näher man ihn kennen lernt, merkt man, dass er sehr viele Macken hat und nicht wenige negative Eigenschaften. Orla lernt jedoch nicht nur Sim, den wahren Sim kennen, sondern auch sich selbst und das war das, was mir richtig gut gefallen hat.

Für viele könnte sich Orlas Suche vielleicht etwas hinziehen, da sie doch schon sehr lange braucht, bis sich alles findet und sie aus ihrer Trauer herausfindet. Was ich stellenweise schon fast beängstigend fand, war Orlas Beziehung zu der Valentinskarte, mit der sie redet, die sie überall hin mitnimmt, doch jeder Mensch trauert nun mal anders, also ist das definitiv akzeptabel.

Der Stil ist sehr feinfühlig und geht auf die Protagonistin ein, auf ihre Gedanken, Empfindungen und ähnliches- Gleichzeitig ist er wirklich… schön und liest sich richtig gut.

Fazit

Es gibt durchaus einige Momente, die nicht perfekt sind, auch wenn es für mich eben das richtige Buch zur richtigen Zeit war.

[Wenn die Rezension heute kurz und seltsam wirkt, entschuldigt bitte – da spricht die Grippe aus mir.]
Bewertung

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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