[Rezension] Ready Player One – Ernest Cline

Titel: Ready Player One
Autor: Ernest Cline
Original: Ready Player One
Verlag: Blanvalet
Erschienen am:
ISBN: 
978-3-442-38030-5
Preis TB: 9,99€
Leseprobe










Autor

Ernest Cline wurde bekannt als Drehbuchautor des erfolgreichen Independent-Films Fanboys. Ready Player One ist sein Debütroman. Wie seine Romanfigur James Halliday ist auch Ernest Cline ein großer Fan der Popkultur aus den 1980ern. Er lebt mit seiner Familie im texanischen Austin und ist stolzer Eigentümer eines DeLorean, des berühmten Autos aus dem Film Zurück in die Zukunft.

Inhalt

Im Jahr 2044 hat die reale Welt für Wade Watts nicht meh viel zu bieten. Und so flieht er – wie die meisten Menschen – in das virtuelle Utopia von OASIS. Hier kann man leben, spielen und sich verlieben, ohne von der bedrückenden Realität abgelenkt zu werden. Da entdeckt Wade in einem Online-Game den ersten Hinweis auf einen unsagbar wertvollen Schatz, den der verstorbene Schöpfer von OASIS in seiner Cyber-Welt versteckt hat. Plötzlich ist Wade eine Berühmtheit, doch er gerät auch in das Visier eines Killerkommandos – in OASIS und in der Realität. Wade weiß, dass er diese Hetzjagd nur überleben kann, wenn er das Spiel bis zu seinem unvorhersehbaren Ende spielt…

Erster Satz

Jeder in meinem Alter erinnert sich daran, wo er war und was er gerade getan hat, als er zum ersten Mal von dem Wettbewerb hörte.

Meine Meinung

Puha, ich muss sagen, das Buch hat mich wirklich geflasht. Gegen Ende hin konnte ich es nicht aus der Hand legen (und war dummerweise am Haare färben… sagen wir es mal so: Das Buch hat mich so gefesselt, dass meine Farbe länger drauf blieb, als sie hätte müssen… ich musste einfach bis zum Ende lesen)!
Anfangs hingegen war ich irgendwie… leicht irritiert durch den Stil. Ich kann gar nicht genau sagen, was mich dabei so aus dem Takt gebracht hat: Der Stil ist an Wade als Ich-Erzähler angepasst und der ist nun mal kein Schriftsteller, sondern Teenie. Aber was auch immer es war, das mich aus dem Takt gebracht hat, hat sich relativ schnell wieder gegeben und ich war drin in der Geschichte!

Wade ist ein sympathischer Charakter. Ich mochte an ihm besonders, dass er in der OASIS, also der virtuellen Welt, die diese Zukunftswelt beherrscht, ein Anfänger ist. Er hat kein Geld und kann daher nur wenige Bereiche besuchen, so z.B. kann er seinen Schulplaneten nicht verlassen. Ich mag es, dass er somit kein überperfekter Spieler ist. Trotzdem ist seine Suche nach dem Schatz sehr plausibel beschrieben.
Auch die Charaktere, denen er begegnet, habe ich ins Herz geschlossen. Ob Art3mis, die Geschwister oder eben Aech. Insbesondere Aech war ein Charakter, der mich immer wieder (positiv) überrascht hat.
Die Gegenspieler waren vielleicht etwas einseitig gezeichnet, doch ehrlich gesagt hat das nicht sonderlich gestört. Dadurch bekamen sie etwas Sektenartiges und das wiederum hat gut gepasst.

Ich muss sagen, die Geschichte hat durchaus einige Überraschungseffekte und gerade am Ende kommt da der eine Moment, in dem es mir als Leserin genauso ging wie Wade und ich nur so dachte: Na logisch! Dass ich daran nicht gedacht habe!
Dieses Detail, das ich natürlich nicht weiter ausführen werde, dass ihr genauso überrascht werdt wie ich, spricht für etwas, das für mich allgemein so ist: das wirklich Durchdachte in dem Buch. Ernest Cline achtet auch auf so kleine Details und diese sind – zumindest für mich – stimmig.

Die 80er Jahre… die kommen hier doch mehr als genug vor und manchmal hatte ich das Gefühl, für das Buch ein paar Jährchen zu jung sein, weil ich einfach manchmal doch nicht wusste, was genau Halliday, der Schöpfer der OASIS, da nun so geliebt hat. Aber das macht dem Lesespaß dennoch keinen Abbruch, denn die wichtigsten Anspielungen auf die 80er Jahre versteht zumindest auch so ein 90er-Jahre-Kind wie ich!

Fazit

Ich liebe dieses Buch, es ist tatsächlich so. Es hat mich so gefesselt und überrascht, dass ich es gleich noch mal lesen könnte! Ich mag die Charaktere, die Anspielungen auf die 80er, die Details, die gesamte Idee, die Welt. Passt einfach für mich.

Bewertung

Quellen
Cover; AutorenvitaInhalt

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3 thoughts on “[Rezension] Ready Player One – Ernest Cline

  1. Jaaaaaaaaaaa, "Ready Player One" ♥♥♥!!! Das war mein absoluter Überraschungshit aus dem Jahr 2012. Ich hab es angefangen zu lesen und war so gefesselt und geflashed, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich hoffe inständig in Bälde auf neuen Lesestoff von Ernest Cline!

    LG
    Kathi

  2. Das hört sich super an! Da muss ich es wohl auch einmal von meinem SuB befreien. Kennst du ähnliche Geschichten – dass ich einen Vergleich habe? Ich finde es ja schon immer sehr cool, wenn es ein abgeschlossener Einzelband ist – die ganzen Jugend- Reihen gehen mir langsam auf den Keks. LG!

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