[Rezension] Der Weg der gefallenen Sterne – Caragh O’Brien

Titel: Der Weg der gefallenen Sterne
Autor: Caragh O’Brien
Original: Promised
Band: 3/3
Verlag: Heyne
Erschienen: März 2014
ISBN: 978-3-453-53454-4
Preis: 8,99€
Leseprobe




 

Autor


Caragh O’Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und
Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin
zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt 
der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den
Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh
O’Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie und
zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.


Inhalt


Die junge Gaia Stone ist Hebamme. Doch in einer
zerstörten Welt kann auch sie den verlorenen Kindern nicht mehr helfen,
und so trifft Gaia eine schwere Entscheidung. Gemeinsam mit einer
Gruppe junger Siedler verlässt sie das Ödland, um zur Stadt hinter der
Mauer zurückzukehren und um Hilfe zu bitten. Werden sie die gefährliche
Reise überstehen? Und wird sich Gaias Hoffnung auf eine bessere Zukunft
endlich erfüllen?


Erster Satz



Gaia legte einen Pfeil ein und spannte den Bogen.


Meine Meinung


Auch ich habe es endlich geschafft und den dritten und letzten Band der Gaia-Stone-Reihe beendet (eine weitere beendete Reihe in meinem Bücherregal, super!).

Was denke ich also nun von diesem Abschluss? Das Ende finde ich gut. Auf dem Weg dahin war mir zu viel Hin und Her. Ernsthaft: Manchmal fand ich schon, dass das Ganze ziemlich gestreckt wirkte, Hauptsache, wir füllen noch einen dritten Band, ooooder? Jedenfalls hatte ich bei diesem Hickhack manchmal einfach dieses Gefühl. Ging es nur mir so? Oder hatten andere ein ähnliches Gefühl? Natürlich ist logisch, dass die Enklave die Neulinge nicht freudenstrahlend aufnimmt, aber es war einfach manchmal nicht das Gefühl einer Verhandlung oder eines Krieges, sondern ehrlich: Hin und Her, dann wieder zurück oder Moment, vielleicht doch wieder das? Aber schön, dass letzten Endes alles an den richtigen Platz kam!

Interessant fand ich, dass Gaia tatsächlich durch einen Zufall direkt auf ihren vermissten Bruder trifft. Irgendwie auch zu viel des Guten, oder?
Und dann ist da noch Emily. Eine Veränderung: logisch. Verständlich. Diese Veränderung: zu viel. Das ist einfach das allgemeine Gefühl, dass sich bei mir durch das gesamte Buch zieht: Es ist zu viel. Es ist over the top. Ich hätte es mir etwas ruhiger und dafür raffinierter gewünscht, nicht diese Holzhammermethode. Ich glaube, das trifft es für mich am Besten, mir fehlt die Raffinesse, der Clou.

Dennoch finde ich, dass Gaia sich hier gut macht und alles zu einem guten Ende führt, wenn mir auch der Weg nicht so gefällt. Auch die Entwicklung mit den Chardobrüdern und Leon gefällt mir richtig gut. Doch sie muss auch einiges durchmachen und das war etwas, wo ich richtig Mitleid entwickelt habe. In diesem Band muss Gaia noch mehr leiden als im letzten Band, allerdings gehört auch das bei mir zu den Dingen, die etwas zu viel sind.


Fazit


Allgemeines Problem bei diesem Band: Zu viel von allem, zu viel des Guten, over the top. Wie schon erwähnt, hätte etwas weniger von dem Ganzen und vielleicht etwas mehr Raffinesse dem abschließenden Band der Trilogie gut getan. Dennoch finde ich das Ende an sich in Ordnung, nur der Weg dahin war nicht ganz meins.


Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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