[Rezension] Der Jahrbuchcode – Petra Mattfeldt


Titel: Der Jahrbuchcode
Autor: Petra Mattfeldt
Band: 1/?
Verlag: Buntstein
Erschienen: Oktober 2014
ISBN: 978-3-937357-87-4
Preis: 9,99€

 
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Autor

Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen
Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und
Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin.
Anfang 2014 erschien ihr Krimidebüt „Sekundentod“ um den Lüneburger
Kommissar Falko Cornelsen. Seit 2010 veröffentlicht sie außerdem
historische Romane unter dem Pseudonym Caren Benedikt.

Inhalt

Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG
gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte
Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und
Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis
mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige
Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch
der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei
der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr
für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer
gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist
das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie
das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche
Geschichte…

Erster Satz

Als Niklas am ersten Schultag nach den Sommerferien müde die Stufen zu dem alten Bauwerk hinaufstieg, ahnte er noch nicht, dass dieses Jahr das aufregendste in seinem bisherigen Schullebens sein sollte.

Meine Meinung

Hui, das war mal ein richtig toller Jugendkrimi: Ich habe eine Faible für alles, was mit Jahrbüchern zu tun hat und habe mich daher ganz besonders auf diesen Krimi hier gefreut. So ein Jahrbuch bietet doch wirklich spannende Möglichkeiten, oder? Und die Idee hier dahinter hat mir mal echt gut gefallen.

Bei Niklas hatte ich anfangs etwas Probleme, denn teilweise klingt der gute Junge richtig altklug und deutlich erwachsener als er sein sollte. Doch das gibt sich schnell und ich hatte mich eingelesen, vor allen Dingen: Wer kennt die lästige AG-Suche nicht? Da fühlt man sich doch gleich an die alten Zeiten erinnert, oder? Daher fiel der Einstieg nicht schwer, denn jeder von uns kennt den wunderbaren Schulalltag…

Und dann hatte die Autorin mich eigentlich auch schon und es wurde immer spannender! Noch dazu ist es ihr wirklich gelungen, mich so oft auf die falsche Fährte zu locken und manchmal habe ich dann doch auch an einigen Charakteren ziemlich gezweifelt! Als Leserin war ich eindeutig nicht schlauer als Niklas und co, sondern musste immer mit ihnen mit durch alle Schwierigkeiten gehen ohne eine Ahnung von dem Ende zu haben. Dann wird es auch noch gefährlich für alle Beteiligten, es gibt jede Menge Probleme, aber trotzdem knabbern unsere Hobby-Detektive sich bis zum Ende durch und lösen den Fall rund um den Jahrbuchjungen.

Das Buch liest sich einfach gut in Einem weg, der Schreibstil ist sehr angenehm, auch wenn Niklas eben manchmal etwas altklug erscheint. Von Eltis hätte ich mir übrigens etwas mehr erwartet, zumindest nach dem, was in der Buchbeschreibung stand, allerdings war der Charakter deutlich weniger ausgearbeitet und gestaltet. Schade, hätte jemand wie Eltis bei richtiger Gestaltung doch definitiv noch mehr in die Geschichte bringen können! So bleibt er, übrigens ebenso wie Philipp (zumindest für mich) recht farblos.

Fazit

Das Ende lässt mich ja auf einen zweiten Band hoffen, das gleich mal vorweg. Und den würde ich auch gerne lesen, denn Der Jahrbuchcode ist ein Jugendkrimi, der Spaß gemacht hat und bei dem ich mehr als einmal auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Wer also gerne Jugendkrimis liest, ist hier definitiv nicht verkehrt!

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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2 thoughts on “[Rezension] Der Jahrbuchcode – Petra Mattfeldt

    1. Ah, dann muss ich doch mal schauen, denn mir hat das Buch gefallen und dann habe ich mal einen Blick auf die historischen Romane geworfen… vielleicht schau ich dann echt mal rein!

      Alles Liebe, Chimiko

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