[Kommentar] Drei Küsse für Aschenbrödel – Susan Mallery

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Erster Satz

Was macht mehr Lärm: acht trappelnde Rentiere oder ein halbes Dutzend Kinder beim Holzschuhtanz?

Meine Meinung

Endlich Evies Geschichte. Evangeline hat mich als Charakter schon fasziniert, seit sie das erste Mal aufgetaucht ist. Und dann noch Dante. Die perfekte Kombination. Obwohl… Weihnachten, Evie und Dante… das ist die noch perfektere Kombination! Zwei nicht sonderlich familiär veranlagte Menschen in einem herzlichen, weihnachtsfreudigen Umfeld. Hach, das hat Spaß gemacht. Bereits beim ersten Satz wusste ich: Das wird super!
Evie, die Tänzerin, konnte ich wirklich bildlich vor mir sehen, wie sie sich langsam in die Gemeinde einfügt, ein Teil von ihr wird und sich dabei einerseits leicht überrumpelt fühlt, andererseits auch langsam das Gefühl hat anzukommen. Dazu Dante, der ein Auge auf sie hat, aber an Beziehungen kein Interesse hat. Und das, was da langsam entsteht, ist sicher auch keine Überraschung für euch, oder? Erst eine Zweckgemeinschaft, dann langsam immer mehr. Und das macht einfach nur Spaß. Die Figuren machen Spaß. Die Interaktion mit den anderen Stadtbewohnern macht Spaß (ich meine, Evie hat drei ältere Brüder, die langsam ihren Beschützerinstinkt nach langer Zeit wiederentdecken und dann Dante?!).
Einzig und allein diese Beziehung zu May, dieser eigentlich so liebevollen Frau, finde ich trotz dem Hintergrund etwas konstruiert und übertrieben. Evies Verletztheit passt zwar, aber Mays Verhalten finde ich persönlich einfach nicht ganz stimmig. Ich als Leserin konnte das nicht mit ihrem Charakter übereinbringen. Doch das war nur ein winziges Details, das nicht stimmig war.
Ich freue mich jetzt schon darauf, das Buch an Weihnachten nochmal zu lesen. Die Stimmung ist, finde ich jedenfalls, gar nicht übertrieben kitschig, sondern einfach nur heimelig und schön und Mensch, manchmal wünschte ich mir, ich würde in Fool’s Good leben. Weihnachten dort klingt bezaubernd! Und die vielen heiße Kerle, die man dort abbgekommen kann… Spaß beiseite. Susan Mallery hat mit dieser Stadt einfach eine tolle Umgebung entwickelt, die einfach sympathisch wirkt und in der man sich auch durchaus ein Leben vorstellen könnte.

Fazit

Das macht Spaß. Evie macht Spaß. Dante macht Spaß. Die beiden machen Spaß. Und dann noch die Weihnachts-Atmosphäre. Super!

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