[Rezension] Hamatora 01 – Yukinori Kitajima & Yuuki Kodama


Titel: Hamatora
Autor: Yukinori Kitajima & Yuuki Kodama
Original: Hamatora
Band: 01
ISBN: 978-2-88921-691-8
Genre: Detektiv, Fantasy, Shonen
Verlag: Kaze
Erschienen: April 2015
Preis: 6,95€
Leseprobe
 
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Inhalt

Superhirn Nice denkt nicht daran, sein gut laufendes Detektivbüro Hamatora zu schließen und an die Akademie zurückzukehren, nur um langweiliges Zeug zu lernen, das er eh schon perfekt beherrscht. Lieber legt er Verbrechern das Handwerk und macht Yokohama zu einem besseren Ort. Als „Minimum Holder“ hat er übernatürliche Fähigkeiten, die ihm bei der Suche nach einem fiesen Stalker helfen. Der Haken dabei: Der Gesuchte verfügt auch über ein Minimum.

Zeichenstil


Typischer Shonen-Stil, wie ich finde, Shonen-Fantasy. Mir macht der Stil Spaß und mich hat tatsächlich auch das Cover zeichentechnisch gleich mal richtig überzeugt. Die Mädels in dem Buch haben nicht grad kleinen Vorbau und sind von niedlich mit großem Vorbau bis zu sexy mit großem Vorbau dargestellt. Aber das habe ich auch nicht anders erwartet, wenn ich ehrlich bin. Einzig und allein Nice‘ Partnerin Hajime entspricht nicht diesem Bild, seine Klientinnen hingegen schon.
Die Hintergründe der Panels sind eher schlicht gehalten, auch dem Genre entsprechend natürlich. Es gibt zwar gezeichnete Hintergründe, wie Häuser oder auch Einrichtung, aber es ist nicht verspielt, das würde ja auch gar nicht passen. Rasterfolien sind ein Stilmittel, das hier im Kontext mit Action gerne eingesetzt wird, aber nicht zu übertrieben. 

Meine Meinung

Ein super Auftakt. Die Idee mit den speziellen Minimum-Fähigkeiten finde ich ziemlich interessant, das hat mich auch letztlich zum Kauf überzeugt und nicht enttäuscht. Die erste Geschichte ist eine kleine Einführung, um nicht nur die Charaktere, sondern eben auch das Minimum einzuführen. Das ist durchaus angebracht, damit man überhaupt einen Einblick in diese Welt erlangt.
Bisher hat man natürlich noch nicht so viel über die Charaktere erfahren, aber ich kann sagen: Nice gefällt mir. Er ist unkonventionell, klug, hat einen guten Überblick und trifft seine eigenen Entscheidungen. Außerdem macht er mich neugierig, warum er von der Akademie abgegangen ist. Allgemein gibt es da definitiv noch vieles, vieles, vieles, was mich neugierig gemacht. Woher kommen die Minimum-Fähigkeiten? Was macht die Akademie? Warum ist Nice da weg? Was hat er gegen die Akademie? Und was ist mit Hajime? Und warum schickt die Akademie Murasaki, um Nice wieder zurückzuholen? Fragen über Fragen, die mich neugierig auf den nächsten Band machen!
Hajime ist bisher der Charakter, der am geheimnisvollsten ist, daher bin ich neugierig, ob wir im nächsten Band mehr über sie erfahren werden. Auch Nakamura hatte bisher natürlich noch nicht die Ausfaltungsmöglichkeiten, aber dennoch finde ich ihn – trotz seiner Aufgabe – ganz sympathisch und interessant, weil letztens auch bei ihm der Gerechtigkeitssinn gewinnt. Das sieht alles noch nach einer sehr spannenden Konstellation aus, die viel Action verspricht!

Fazit

Dieser Auftakt führt einen erstmal in die Welt ein und ich habe nun Lust auf mehr. Bisher gibt es nichts, was ich kritisieren kann, da mich sowohl Charaktere als auch Story-Idee (auch wenn da noch mehr Inhalt auf uns wartet) als auch Zeichenstil überzeugen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

Bewertung

Quellen:
CoverInhalt

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