[Rezension] Dunkler als der Tod – Donna Marlane


Titel: Dunkler als der Tod
Autor: Donna Malane
Original: My brother’s keeper
Übersetzt von: Mechtild Sandberg-Ciletti
Verlag: DTV
Erschienen: Dezember 2014
ISBN: 978-3-423-26041-1
Preis: 14,90€
Leseprobe
 
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Autor

Donna Malane ist Fernsehproduzentin und Drehbuchautorin und wurde für
ihre Arbeit bereits mit mehreren Preise ausgezeichnet. Sie lebt in
Auckland/Neuseeland.

Inhalt

Die Privatermittlerin Diane ist spezialisiert darauf, vermisste Personen zu finden. Ihre neueste Klientin Karen ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie will Diane engagieren, um ihre inzwischen 15-jährige Tochter Sunny zu finden, die sie seit sieben Jahren nicht mehr gesehen hat. Damals hat Karen ihren kleinen Sohn Falcon getötet – und beinahe auch Sunny. Sie scheint zu glauben, dass Sunny in Gefahr sein könnte. Aber wie weit kann man einer Frau trauen, die ihr eigenes Kind getötet hat? Geht es ihr wirklich darum, die Schuld ihrer Vergangenheit zu sühnen, oder sind dunklere Pläne im Spiel? Kaum hat Diane Sunny ausfindig gemacht, wird Karen ermordet aufgefunden …

Erster Satz

Die roten Girlanden, die von den Lampen herabhingen, erinnerten mich an blutige Gedärme.

Meine Meinung

Definitiv ein guter Krimi, der jedoch nicht die große Nachwirkung hat. Es ist ein guter Krimi, den man aber genauso schnell wieder vergessen kann, wie man ihn lesen kann.
Dass er in Neuseeland spielt, fand ich schon mal ganz interessant, da ich bisher tatsächlich noch nie ein Buch aus der Gegend gelesen habe. Doch natürlich spielte das keine so große Rolle, immerhin dreht sich hier alles um eine Mörderin, noch schlimmer, eine Mutter, die ihr eigenes Kind getötet hat.
Vom Stil her liest sich Dunkler als der Tod wirklich ratzfatz, anders kann ich das nicht sagen. Man will wissen, was passiert, man will wissen, wie es endet, man will wissen, was Sunny an Gefahren droht. Nur wenn ihr mich jetzt fragen würdet, was diese große Gefahr am Ende war… ich hätte keine Ahnung. Nur dunkel ist mir da was in Erinnerung geblieben. Dabei ist das Buch noch gar nicht so lange her. Dennoch kann ich sagen: Es gab absolut spannende und rasante Wendungen, die mir auch im Gedächtnis geblieben sind, nur diese große ominöse Gefahr irgendwie nicht.
Die Geschichte von Karen fand ich interessant, auch die Figuren, die durch sie ins Spiel kommen, besonders eine davon (wäre Spoiler, daher so kryptisch) sind gut angelegt. Das ist mir auch alles im Gedächtnis geblieben. Ermittlerin Diane hingegen ist eher blass, so besonders im Rückblick. Ich fand sie zwar ganz sympathisch, aber sie ist nicht so intensiv wie Karens Geschichte, wenn ihr versteht, was ich meine. Dianes Alltag ist eher so eine Randgeschichte, die zwar ganz nett war, aber auf die ich jetzt auch nicht so viel Wert legte.
Sunny als Charakter war eben ein echter Teenie, noch dazu einer, der einen Bruder verloren hat und dessen Mutter im Gefängnis ist. Ich mochte sie, ich mochte ihre Handlungen und ihre Beweggründe. Und ich konnte Dianes Wunsch, Sunny zu schützen, gut nachvollziehen.

Fazit

Karens Geschichte war das Spannendste an dem ganzen Buch, das gilt auch für sie als Charakter. Obwohl ihr Lebensdauer (im Buch und im normalen Leben) nicht so lange war, fand ich sie faszinierend. Es ist ein Krimi, den man gut lesen kann, aber der nicht so einprägsam ist.

Bewertung

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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