[Rezension] Die Rosenfrauen – Cristina Cabon


Titel: Die Rosenfrauen
Autor: Cristina Cabon
Original: Il sentiero dei profumi
Aus dem Italienischen von: Ingrid Ickler
Verlag: Blanvalet
Erschienen: Datum
ISBN: 978-3-7341-0033-8
Preis: 9,99€
Leseprobe
 
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Autor

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Die Welt der Düfte und Essenzen, in der ihr Debütroman Die Rosenfrauen spielt, ist ihre große Leidenschaft.

Inhalt

Elena Rossini hat ein besonderes Talent für Düfte, denn sie stammt aus einer Familie begnadeter Parfümeurinnen. Lange hat sie sich dagegen gesträubt, die Tradition fortzusetzen. Doch als Elenas Leben plötzlich zerbricht, beschließt sie kurzerhand, sich ihrem Schicksal zu stellen: Sie will herausfinden, was sich hinter dem »perfekten Parfüm« verbirgt, das eine ihrer Ahninnen entdeckt haben soll. Die Suche danach führt Elena in die Toskana und die Provence, in die Vergangenheit ihrer Familie, vor allem aber zu sich selbst – und zur Liebe …


Erster Satz

„Schließ die Augen, meine Kleine.“

Meine Meinung

Bei diesem Buch schießen mir so viele Sachen durch den Kopf, da frage ich mich doch glatt, wie ich jetzt anfangen soll! Die Geschichte hat mir Spaß gemacht und mich fasziniert. Ich als Allergikerin habe mit Parfüm nicht so viel am Hut, umso spannender fand ich es, hier einen Einblick in die faszinierende Welt der Parfümentwicklung zu gewinnen. Und hinterher hatte ich Lust darauf, auch ein Parfüm zu besitzen. Cristina Cabon hat mir diese Welt der Düfte wirklich nahe gebracht. Und das alles war in einer richtig tollen Geschichte verpackt.
Elena erleidet ja einen ziemlichen Schicksalsschlag, der einen sehr normalen und alltäglichen Charakter hat. Wie es stattfindet, fand ich nicht zu dramatisch, aber es hatte genau den richtigen Moment, um Elenas Leben komplett aus dem Takt zu bringen und sie im Prinzip wieder an den richtigen Platz zu bringen.
Der Hintergrund der Protagonistin ist absolut verständlich: sie ist mit dieser Kunst der Parfümherstellung aufgewachsen und hat ihr dann den Rücken gekehrt, nur um nach diesem Schicksalsschlag diese Fähigkeit wieder zu entdecken. Ich finde, dass das einfach nachvollziehbar ist und mag Elena allein deshalb. Allgemein ist sie sympathisch: sie hat eine unsichere Art und kämpft sich zurück. Es gibt vieles, das an ihr positiv ist.
Die Charaktere waren allesamt sehr charakterstark und definiert. Nicht immer waren das positive CHarakterzüge, ganz im Gegenteil, es gab Figuren, die waren einfach unsympathisch und als Gegenspieler angelegt. Dennoch mochte ich die Art, wie diese von der Autorin geschrieben wurden.
Die Geschichte ist sehr auf die Figuren angewiesen und das ist Cristina Cabon gelungen. Doch auch die Gerüche und die Magie des Parfüms kann man auf jeder Seite spüren und fast riechen. Man merkt, wie viel Interesse auch die Autorin daran hat. Diese Leidenschaft kommt nicht nur in Elena zum Tragen, auch andere Figuren verkörpern dies.
Die Liebe spielt natürlich auch eine Rolle, denn um ein neues Leben zu führen, kann eine ordentliche Portion Liebe und Romantik doch nicht schaden, oder? Und wie das stattfindet… da könnte Frau doch glatt ein bisschen neidisch werden, wirklich. Leute, da will ich jetzt nicht zu viel schreiben, aber uah… ich möchte genau das Gleiche einmal zum Mitnehmen bitte! Danke! Wenn ich da jetzt schreibe, was passiert und wie ich das finde, verrate ich euch im Eifer des Gefechtes vielleicht ein Detail, das euch jetzt überraschen sollte und das… ah… ich schweige wieder, ich merke, wie ich mich schon wieder fast schon quietschig darein versetze!
Übrigens sehr schön sind auch die kleinen Informationen zu den verschiedenen Duftträgern, die lockern das Buch auf und versetzen einen noch mehr in die Welt der Parfümentwicklung. Ich fand übrigens auch den Vorgang zur Parfümentwicklung sehr faszinierend. Das ist ein Einblick, den ich persönlich ja nur in Buchform genießen kann, aber es war doch sehr spannend.

Fazit

Von Anfang bis Ende war ich dabei und fand es gut. Elena und ihre wiederaufkeimende Leidenschaft fürs Parfüm zog mich in den Bann und auch die Liebesgeschichte dahinter war definitiv bezaubernd. Rundum gelungen!
 
Bewertung



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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