[Kommentar] Hinterher ist man immer tot – Eoin Colfer

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 Erster Satz

Der großartige Elmore Leonard hat gesagt, man sollte eine Geschichte niemals mit dem Wetter anfangen.

Meine Meinung

Hach ja, wie herrlich skurril! Das Buch ist wirklich wunderbar schwarzhumorig, bereits mit dem ersten Satz hatte Eoin Colfer mich. Und die, die danach folgten, waren nicht minder gut.
Ich muss sagen, hier schadet es definitiv nicht, wenn man den Vorgänger nicht kennt, man amüsiert sich dennoch großartig. Und es unterscheidet sich doch deutlich von seinen Kinder-/Jugendbüchern, auch wenn man stilistisch einfach merkt, wer das Buch geschrieben. Eoin Colfer hat einen ganz eigenen Stil, der für mich hier noch mehr zur Geltung kommt als z.B. bei Artemis Fowl. 
Dan ist ein grandioser Charakter, der in zu viele verschiedene kuriose Szenerien gerät, die oft genug ausweglos erscheinen. Aber dennoch schafft es dieser definitiv gutmütige Verbrecher, sich dadurch zu kämpfen und zu befreien und dabei in die nächste Situation geraten, die die vorhergehende immer wieder übertrifft. Und das passiert alles mit hohem Tempo, unser Protagonist hat praktisch keinen Moment zu verschnaufen und es gibt einige Wendungen, die ihn – und mich – überrascht haben.
Kurios, skurril, schwarzhumorig, rasant, überraschend, gewitzt, pointiert, brutal, kurzweilig – es gibt so viele Möglichkeiten, dieses Buch zu beschreiben. Hauptsächlich macht es aber Spaß, zumindest wenn man sich auf den Humor und Dan als Figur einlassen kann.

Fazit

Kurz gesagt: Ich mag es. Es macht Spaß, es ist definitiv eine Abwechslung und ein Krimi, wie man ihn nicht so oft liest. Der nächste Band landet vermutlich auch in meinem Bücherregal!

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