[Rezension] Dog & Scissors – Kamon Ohba, Tetsuhiro Tabeshima


Titel: Dog & Scissors
Autor: Kamon Ohba, Tetsuhiro Tabeshima
Original: Inu to Hasami wa tsukaiyo
Band: 1
Aus dem Japanischen: Oke Maas
ISBN: 978-3-7704-8539-0
Genre: Fantasy, Comedy, Shoujo
Verlag: Egmont
Erschienen: Datum
Preis: 7,50€
Leseprobe
 
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Inhalt

Der lesesüchtige Harumi kommt bei einem Überfall ums Leben, als er ein Mädchen vor einem Räuber beschützen möchte. Zu seiner Überraschung wartet auf ihn nicht das Jenseits, sondern er erwacht im Körper eines kleinen Hundes! Das Mädchen, das er beschützte, kommt kurz darauf in die Tierhandlung und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Sie kann nämlich als einziger Mensch weit und breit Harumis Gedanken hören und sich normal mit ihm unterhalten! Wie sich herausstellt, ist sie Harumis absolute Lieblingsautorin, auch wenn er sie sich nicht so sadistisch und verrückt nach Scheren vorgestellt hätte …

Zeichenstil


Der Zeichenstil ist an und für sich ganz ansprechend. Und ich muss sagen, die Zeichnungen des Hundes aka Harumi sind wirklich toll und haben teilweise eher einen realistischen Touch und wirken nicht ganz so mangahaft. Man findet bei Harumi von beidem etwas. Ansonsten wird wirklich viel mit Rasterfolien gearbeitet, allerdings nicht Shoujo-typisch mit Glanz und Blumen, sondern eher Hintergrundfolien in Karo, Punkten und ähnlichem.
Die Haare sind dagegen deutlich an dem Shoujo-Stil angelegt. Insbesondere Harumi vor seiner Hundeverwandlung hat eine typische Frisur. Natsuno ist eher etwas härter gezeichnet, vor allen Dingen im Gegensatz zu Vor-Hund-Harumi.

Meine Meinung

Dog & Scissors ist kein Manga, der bei mir sonderlich viel Eindruck hinterlassen hat. Es ist doch schon ein Weilchen her, dass ich ihn gelesen habe und es fällt mir schwer, ihn mir richtig in Erinnerung zu rufen. Außerdem werde ich ihn auch definitiv nicht weiter verfolgen. Eigentlich klang die Story ganz gut, aber mich konnte es dann umgesetzt doch nicht überzeugen.
Harumi als typischer Nerd und Fan ein bestimmten Serie in Buchform ist trotz seiner Verwandlung langweilig. Eigentlich eine tolle Ausgangssituation, doch es konnte mich einfach nicht vom Hocker reißen. Und mit Natsuno konnte ich gar nichts anfangen. Keine Sympathie, kein Verständnis. Natsuno ist einer dieser Charaktere, bei denen ich verständnislos da sitze und die ich eigentlich gar nicht bräuchte.
Natürlich muss man sagen, dass das hier erst der erste Band ist und es durchaus noch Möglichkeiten zur Entwicklung gibt, doch bisher hat mich weder Story noch Charaktere noch Zeichenstil so umgehauen, dass ich unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Dazu einfach die Tatsache, dass sich die Geschichte nicht wirklich eingeprägt hat…

Fazit

Nicht mein Manga. Story bisher langweilig und ohne roten Faden, Figuren sehr charakterschwach und Zeichenstil in Ordnung, aber nicht genug, um meine Meinung vollkommen umzustimmen.

Bewertung

Quellen:
CoverInhalt

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