[Rezension] Heldenseelen – Nadine Paque-Wolkow


Titel: Heldenseelen
Autor: Nadine Paque-Wolkow
Band: 1
Verlag: Createspace
Erschienen: Mai 2015
ISBN: 978-1512346565
Preis: 11,99€

 
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Autor

Nadine Paqué-Wolkow wurde am 12.11.1984 in einem kleinen Dorf in
Rheinland-Pfalz geboren. Nach der Schule wollte sie unbedingt etwas mit
Büchern machen und arbeitet seitdem in der Universitätsbibliothek
Kaiserslautern. Geschichten waren schon immer ihre große Leidenschaft
und so war der Schritt zum Schreiben eine logische Konsequenz.
Sie ist verheiratet und wohnt, ganz autorenuntypisch, ohne Katze in Kaiserslautern.

Inhalt

Einhundert Jahre sind vergangen seit der letzte Dämon vernichtet und die Magie vollständig aus unserer Welt verbannt wurde. Nun wurde ein neuer Dämon beschworen, und das einzige was zwischen den magischen Reichen von Anwnn und der Realität steht, ist der Orden der Herediti. Claire Monroe gehört ebenfalls den Herediti an, doch als sie ihren Erzfeind, den arroganten Milliönärssohn Gabriel Hay, auf seiner Geburtstagsfeier unwissentlich mit einem Zauber an sich bindet, ahnt sie davon noch nichts. Gabriel wird von einem Dämon besessen, der droht den Wall zwischen den Welten einzureißen und nur wenn Claire und Gabriel zusammenarbeiten, können sie die Katastrophe verhindern.

Erster Satz

Die Magie in der Luft roch nach ranziger Butter.

Meine Meinung

Nadine Paque-Wolkow hat ein wirklich packendes Debüt geschrieben und zu euer Info… ein mieses offenes Ende! Mein Kurzfazit vorweg? Ich will mehr… wann geht es weiter?
Protagonistin Claire geht genauso ahnungslos wie ich in die Geschichte rein und das hat natürlich schon mal Identifikationspotenzial. Mal abgesehen davon, dass ich sie auch an sich sehr sympathisch fand, ist es natürlich immer besonders spannend, zusammen mit einer Figur eine neue Welt zu erforschen. Claire gerät in eine wirklich dramatische Situation und muss sich schwer am Riemen reißen, was ihr ganz gut gelingt. Das ist vielleicht der einzig kleine Wermutstropfen, denn manchmal geht sie mir doch zu gelassen damit um und fügt sich ihrem Schicksal etwas zu gut.
Auch die anderen Charaktere haben Tiefe und sind spannend und besonders die historischen Bezüge finde ich fantastisch! Ich hab ein Faible, wenn historische Figuren mit unserer Zeit verknüpft werden und solche Verbindungen werden in Heldenseelen hergestellt! Das ist etwas, das ich immer wieder gerne lese und wenn es gut geschrieben ist, kann man mich schnell damit packen.
Allgemein ist die Balance zwischen Fantastischem und unserer normalen Welt gut gelungen. So etwas macht fantastische Geschichte immer noch interessanter. Die Idee, dass Dämonen auf unsere Seite kommen und in Menschen an einen Wächter gebunden werden, ist… ja, sie ist faszinierend. Das birgt definitiv noch viel Potenzial und ich bin mir sicher, in der Fortsetzung wird das noch einige Überraschungen bringen! Allein die Beziehung zwischen Wächter und Dämon hat mich begeistert, denn man spürt richtig die besondere Energie, die dabei zustande kommt. Es macht Spaß, das zu lesen und man fiebert bis zum Ende mit Claire und Gabriel mit! 

Fazit

Dieses Debüt kann ich euch empfehlen, wenn ihr – wie ich – ein Faible für Legenden und Sagen habt, die in der heutigen Zeit perfekt eingearbeitet sind. Auch die Protagonisten sind schön ausgearbeitet und die ganze Geschichte macht einfach Spaß!

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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3 thoughts on “[Rezension] Heldenseelen – Nadine Paque-Wolkow

    1. Liebe Desiree,

      dann bin ich gespannt, ob es dir auch gut gefällt (und du den Cliffhanger genauso empfindest wie ich ;))

      Alles Liebe, Chimiko

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