[Rezension] Der Marsianer – Andy Weir


Titel: Der Marsianer
Autor: Andy Weir
Original: The Martian
Verlag: Heyne
Erschienen: Oktober 2014
ISBN: 978-3-453-31583-9
Preis: 14,99€
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Autor

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.

Inhalt

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …


Erster Satz

Ich bin so was von im Arsch.

Meine Meinung

Leider geil. Obwohl… nicht leider geil, sondern einfach nur total genial! Ich bin verliebt in dieses Buch und sage gleich vorweg: Lest Der Marsianer!
Anfangs hat man nur das Tagebuch von Mark Watney und dieser Mann ist grandios. Trotz seiner Situation ist sein Stil geprägt von einer selbstironischen und durchaus humorvollen Art. Eigentlich war er mit bereits mit dem ersten Satz sympathisch und ich sage euch, das hat sich von Seite zu Seite vertieft. Es hat einfach Spaß gemacht (ironischerweise bei diesem Thema), an Marks Seite diese Einsamkeit und seinen Überlebenskampf auf dem Mars zu erleben. Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht zur Seite legen, bis ich die letzten Seiten gelesen hatte.
Wer Wissenschaftsgerede erwartet, wird wohl enttäuscht werden, denn auch wenn Mark seine Überlebensstrategien ab und zu beschreibt, ist in erster Linie er selbst und seine Art im Vordergrund. Keine Technik oder drögen Wissenschaftstheorien, nur praktischer Überlebenskampf. Man muss auch seine Kreativität bewundern, denn immer wieder findet der Ingenieur-Botaniker verdammte kreative Lösungen, um sein Überleben zu sichern.
Ich bin ja nicht der Science-Fiction-Leser überhaupt und dieses Buch kann man nun jedoch auch lesen, wenn man eben nicht Genre-Fan ist. Mark als Protagonist macht es einem leicht, mit ihm mitzufiebern und atemlos oder mit offenem Mund einfach nur zu lesen. Man WILL wissen, wie es endet. Wenn ich mir vorstelle, dass dieses Buch das Debüt von Andy Weir ist… unglaublich. Einer der besten Debütromane, die ich jemals gelesen habe. Ich bin einfach hin und weg.
Ich denke, es ist auch keine Überraschung, dass auch irgendwann die NASA involviert wird und es einen Perspektivenwechsel gibt. Diese zweite Sichtweise ist natürlich auch noch mal besonders spannend und wirft ein neues Licht auf die Geschichte. Dennoch habe ich immer wieder Marks Parts entgegengefiebert.

Fazit

Was für ein Debüt! Lesen, lesen, lesen!

Bewertung


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

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5 thoughts on “[Rezension] Der Marsianer – Andy Weir

  1. Hallo!

    Das freut mich sehr, dass dir das Buch auch so gut gefallen hat! 🙂
    Jetzt bin ich gespannt auf den Film, aber so gut wie das Buch kann er nieimals sein 😀

    Liebe Grüße
    Janice

    1. Liebe Janice,

      ich bin auch gespannt auf den Film. Das Buch zu erreichen wird aber wirklich schwierig. Trotzdem… ich hoffe, ich komme ins Kino /D

      Alles Liebe, Chimiko

  2. Hallo Chimi!

    Deine Rezension passt ja gut zu meinem Empfinden. 😀
    Ich hab dieses Buch gern gelesen. Schade, damit ich es eben schon gelesen habe. Sonst würde ich es noch dringender wollen, als eh schon. 😀

    Liebe Grüße
    Henrik

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