[Rezension] Wie ganz zufällig aus meinem Leben ein Buch wurde – Annet Huizing


Titel: Wie ganz zufällig aus meinem Leben ein Buch wurde
Autor: Annet Huizing
Verlag: mixtvision
Erschienen: 2016
ISBN: 978-3-95854-056-9
Preis: 13,90€

 
Kaufen beim Verlag!





Annet Huizing liebt Kröten und radelt gern durch die Dünen, sie spielt Akkordeon, gärtnert viel und schreibt ganz nebenbei zahlreiche Kinderkolumnen und Kinderbücher. Annet Huizing lebt auf einem Hausboot in Utrecht.




Katinka ist dreizehn und hat einen großen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden! Eines Tages nimmt sie all ihren Mut zusammen und bittet ihre Nachbarin, die berühmte Autorin Linda, um Tipps. Mit Lindas Hilfe schreibt Katinka ihre eigene Geschichte auf – von der neuen Frau an der Seite ihres Vaters, die sie nicht als neue Mutter akzeptieren kann. Ob es ein Happy End geben wird?



Ich denke jetzt schon eine Weile über dieses Buch und die Rezension dazu nach, aber ich bin zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Irgendwie weiß ich einfach nicht, was ich davon halten soll. Bis auf eines: Das Notizbuch hinten drin ist super! Das gefällt mir richtig gut, genau wie die Schreibtipps.
Nur… wie beschreibe ich euch das jetzt am Besten? Im Prinzip ist dieses Buch hier rund um Schreibtipps für Katinka ausgelegt. Katinkas Mutter lebt nicht mehr und nun zeigt ihr ihre Nachbarin, wie sie am Besten schreibt, was sie beachten muss. An und für sich ein tolles Konzept. Und mit der toten Mutter und der lebenden sexy Date-Alternative für den Vater findet sich letztlich auch ein roter Faden für Katinkas Geschichte. Aber das Ende hat mich so unglaublich unbefriedigt hinterlassen. Ich war einfach nicht zufrieden, wie es geendet hat. Die Geschichte findet schon ein Ende, nur… mir reicht das nicht. Und gerade ganz am Schluss weiß ich echt nicht, was ich davon halten soll. Der Sprung ist zu groß und überhaupt nicht nachvollziehbar. Beziehen sich die Worte auf den Inhalt des Buches oder doch wirklich auch ein bisschen auf die Autorin.
Normalerweise sind Fragen ja was Gutes, wenn sie zum Nachdenken anregen, aber hier finde ich es überhaupt nicht überzeugend und einfach unbefriedigend.
Letztlich ist das kein großer Kritikpunkt, weil die Tipps für Katinka gut eingebaut wurden und auch anschaulich dargestellt und das ist ja eigentlich das große Ziel eines Buches. Aber für mich gehört zu gutem Schreibkönnen und guten Tipps auch die Fähigkeit, ein Buch zufriedenstellend zu beenden. Und dieser Abschluss ist meinen Augen nicht gut gelungen, also ist das gesamte Konzept für mich sehr wackelig und nicht stimmig. Ich denke, das ist es, was mich so wirr macht und mir auch diese Rezension hier so erschwert hat.
Ansonsten fände ich das Buch klasse: eigenwillige Charaktere, eine vielleicht nicht außergewöhnliche Geschichte, aber sehr herzlich und lebensnah, und ein sehr gut lesbarer Schreibstil. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre, wäre ich echt begeistert.





Das Ende hat mich einfach aus dem Konzept gebracht. Ansonsten finde ich die Idee grandios und die Tipps sind vielleicht nicht außergewöhnlich, aber für Teenager sehr gut gestaltet. Das alles wurde in einer schönen kleinen Geschichte verpackt, die nur am Ende irritiert hat.


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Weitere Posts zum Thema

One thought on “[Rezension] Wie ganz zufällig aus meinem Leben ein Buch wurde – Annet Huizing

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.