[Rezension] Gena Showalter – Verrat im Zombieland

Gena Showalter - Verrat im Zombieland

 

Titel: Verrat im Zombieland
Autor: Gena Showalter
Original: A Mad Zombie Party
Aus dem Amerikanischen: Constanze Suhr
Band: 4/4
Verlag: Harper Collins YA!
Erschienen: Juli 2016
ISBN: 978-3-95967-034-0
Preis: 14,99€
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Die New-York-Times-Bestsellerautorin Gena Showalter wird immer wieder für ihre „prickelnden Pageturner“ und „faszinierend fesselnden Geschichten“ gelobt. Weltweit feiert sie Erfolge mit ihren atemberaubend schönen Liebesromanen, in denen düstere, verführerische Helden um starke und liebenswerte Heldinnen kämpfen.
Ob Gena einen neuen Teil der Paranormal-Romance-Serie „Die Herren der Unterwelt“ oder ein Jugendbuch schreibt, sie begeistert mit ihrem unverwechselbaren Humor und ihrer einzigartigen Vorstellungskraft. Bisher hat sie über 30 Romane veröffentlicht und landet mit ihren neuen Werken regelmäßig auf den Spitzenplätzen der amerikanischen Bestsellerlisten.





„Du musst helfen!“ Zombiejäger Ashton „Frosty“ Martin traut seinen Augen nicht: Seine große Liebe Kat hat eine Botschaft aus dem Jenseits für ihn. Sofort geht er zu dem Ort, den sie ihm beschreibt. Und sieht schockiert, wer seine Hilfe braucht: Milla Marks, die verantwortlich für Kats Tod ist! Am liebsten würde er die Verräterin den gierigsten Zombies zum Fraße vorwerfen. Aber als Anima Industries zurückkehren, um aus den Zombies endgültig das Geheimnis der Unsterblichkeit zu pressen, muss er umdenken. Bevor es zu spät ist. Für sie – und für die Welt.

Checkt das mal: Ich bin erst achtzehn, kann aber schon den coolsten Lebenslauf aller Zeiten aufweisen!



Vorweg: Ich kenne die Reihe nicht, habe aber schon viel Positives darüber gehört. Ich muss aber auch sagen, als sich die Chance bot, das Buch zu lesen, habe ich nicht daran gedacht, dass das ja eigentlich eine Reihe ist… Ups… Letztendlich hat es aber nichts am Verständnis verändert. Sicherlich sind mir die ein oder anderen Insider der Vorgängerbände entgangen, dennoch habe ich das Wichtigste gut verstanden. Vom Vorteil war hier auch, dass das vorherige Geschehen immer mal wieder erklärt wurde. Man konnte hier also gut einsteigen – wobei ich jetzt auch Lust hätte, die Vorgänger zu lesen. Allerdings nicht zum besseren Verständnis, denn mir hat das Buch schlicht und einfach Spaß gemacht.
Die Geschichte ist recht einfach: Frosty wird von seiner toten Freundin Kat um Hilfe für die Frau gebeten, die Kat umgebracht hat, Milla. Und es geht um Zombies. Was will man mehr? Man hat Zombies, also Action, und Liebe – in dem Fall sogar ein Liebesdreieck. Dazu kommt der lockerleichte und humorvolle Schreibstil. Eigentlich ist es ja wirklich banal, aber ich finde, dass die Zombie dem Ganzen die richtige Würze geben. Auch die Liebesgeschichte ist nicht die Neuste aller Neuen und doch auch sehr vorhersehbar. Dennoch macht sie Spaß. Und das liegt an den Charakteren.
Die sind alle wunderbar durchdacht und sympathisch. Kat, als Verstorbene, steht etwas über den Dingen und ist diejenige, die ich am Wenigsten greifbar finde. Die beiden Protagonisten dieses Buches sind keine glücklichen kleinen Kinder, die ihre wunderbare erste Liebe erleben. Beide haben schon einiges erlebt und haben Ecken und Kanten. Am Anfang ist da wenig Liebe, aber dennoch funkt es. Die kleinen Streitgespräche zwischen den beiden sind einfach amüsant. Was soll ich sagen? Ich wiederhole mich jetzt vielleicht, aber große Punkt an diesem Buch ist: Es macht Spaß. Es liest sich leicht und schnell durch. Das liegt eben sowohl an der Sprache als auch an den Charakteren. Aber hauptsächlich sind mir die Dialoge im Kopf geblieben.
Einerseits erzählt Frosty einen Großteil der Geschichte aus seiner Perspektive, doch auch Milla kommt immer mal wieder zu Wort. Durch diese persönliche Ich-Erzähler-Perspektive hat man einfach noch einmal einen ganz anderen Zugang zu diesen beiden. Sie kommen einem wirklich nahe und man kann ihre inneren Selbstzweifel und Schmerzen gut nachempfinden. Denn auch wenn ich jetzt mehrmals betont habe, dass das Buch Spaß macht, steckt eben doch auch Schmerz dahinter. Dadurch werden die Charaktere ja erst so wie sind. Und dieser Schmerz wird nicht durch die Dialoge verdeckt.
Diese Geschichte mit Anima Industries ist vielleicht der Teil, den man ohne die anderen Bücher am Wenigsten nachvollziehen kann. Dennoch wird durch Rückblicke deutlich gemacht, dass diese Firma das Böse darstellt und ganz am Ende des Buches wird dies auch noch mal eindrucksvoll gezeigt. Action gibt es durch die ganze Geschichte hindurch, eben nicht nur am Ende. Dadurch wird die Geschichte aufgelockert und wird nicht zu einseitig. Außerdem kommt es dadurch dann doch zu dem ein oder anderen Herzschlagmoment – diese Momente, in denen man, obwohl man weiß, dass es gut enden wird, Angst um die Protagonisten bekommt.



Es ist der Abschluss einer Reihe, den man jedoch auch ohne Vorwissen gut lesen kann. Gena Showalter besticht mit tollen Charakteren und eingängigen Dialogen. Ein Buch, das trotz Schmerz und spannenden Momenten, einfach nur Spaß macht!

 

 

 



Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Mein Dank geht an  

Harper Collins ya!
 
sowie



für das Rezensionsexemplar.

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