Fotobuch Saal Digital [Sponsored]

Heute habe ich mal wieder eine völlig andere Rezension für euch! Auf Twitter habe ich meine Begeisterung ja schon ausgedrückt, jetzt aber nochmal in aller Ausführlichkeit auch hier!

Endlich ein Fotobuch!

Mein heimlicher Traum war es schon sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange, ein Fotobuch mit meinen Cosplays zu drucken. Oder auch meine Lieblingsbilder auf Leinwand und dann ins Flur hängen… aber hier und heute geht es um Fotobücher! Und zwar um Fotobücher von Saal Digital. Ich hatte jetzt schon einige Bekannte, die für den Anbieter testen durften – und ich durfte das jetzt auch! Ich habe mich für die Fotobuch-Variante entschieden. Relativ schnell und unkompliziert habe ich den Gutschein-Code geschickt bekommen und konnte anfangen, mein Fotobuch zu erstellen. Nachdem ich mir die Software runtergeladen hatte. Das ist eigentlich ganz unkompliziert und geht superschnell – wenn man nicht gerade MEINEN Laptop hat. Nachdem ich da über zig Umwege erstmal Adobe Air aktualisiert hatte, dann ging es schnell und unkompliziert. Doch Air muss uptodate sein, sonst klappt das mit der Software nicht. Tja. Das Gute ist: Bei mir ist es jetzt topaktuell.

Easy, oder?

Die Software öffnet sich und man kann sofort loslegen. Einfach nur für das Produkt entscheiden und los gehts! Beim Fotobuch hat man da die Qual der Wahl, es gibt verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Extras gibts natürlich auch! Ich hab mich für eine schlichte Variante ohne viele Extras entschieden, nach dem Motto quadratisch, praktisch, gut sozusagen. 19×19 cm sollte mein Fotobuch werden. Es war ein relativ spontaner Entschluss. Ursprünglich waren 32 Seiten angedacht – es wurden 34. Mir hat genau eine Doppelseite für meine Kostüme gefehlt. Gut, dass ich noch kein Shooting mit meiner Fotoblogfrau Sayu hatte 😉 Es soll glänzen – so wie ich auf den Bildern! Nein, ich mag matte Bilder eigentlich sehr gerne, hier habe ich mich jedoch für die Glanzvariante entschieden – gespannt, was mich da am Ende wohl erwartet…

und weg damit!

Die Gestaltung war richtig einfach. Ich habe Auto-Format genommen, um zu sehen, was mir die Technik so vorschlägt. In der Regel war ich einverstanden, manchmal habe ich doch noch etwas rumgeschraubt. Das war super einfach. Einfach hinziehen, größer, kleiner machen und entscheiden, wie die Bilder angeordnet werden. Man, war ich erleichtert, dass das so unkompliziert war! Es hat sogar richtig Spaß gemacht, alle Bilder zu sortieren und zu entscheiden, wie es jetzt am Besten aussieht. Dann am Ende musste ich einfach nur noch abschicken und warten.

Es ist da!

 

 

Dann war der große Tag da! Ich sags euch, ich war so aufgeregt und voller Vorfreude – endlich ein Fotobuch mit meinen Cosplaybildern in der Hand halten! Das war ein toller Moment.

Rückseite

 

Zu viel versprochen haben sie jedenfalls nicht. Besonders klasse ist die
Lay-Flat-Bindung, dadurch wirken auch Bilder, die über zwei Seiten gehen oder
die bei einem Format mit drei Bildern in der Mitte landen. Keine seltsamen
Falten im Gesicht 😀
Ich habe mich ja für das glänzende Papier entschieden und war gespannt, ob es
Fingerabdruckanfällig ist. Das mag ich nämlich nicht so. Aber da hat alles
gepasst, auch meine dicken Patschefingerchen haben nichts verursacht.
Interessenhalber habe ich auf der Rückseite meines Fotobuches mal getestet, wie es ist, wenn man
ein Bild etwas vergrößert. Auf dem Original bin ich etwas kleiner. Obwohl das
Bild auf dem Bildschirm noch gepasst hat, verschwimmt es (wenig überraschend)
in der Druckvariante. Also zu viel in der Größe spielen sollte man nicht.
Layflat-Bindung
Wer ein schönes Geschenk sucht oder (so wie ich) sich in seinen Cosplays bewundern
will, macht hier sicher nichts verkehrt. Die Software ist einfach zu bedienen,
der Versand ist unglaublich schnell und die Qualität ist absolut
zufriedenstellend. Außerdem hat es mir Spaß gemacht, das Buch zu erstellen und
die Bilder zu platzieren.
Daher nochmal meinen Dank an Saal Digital! Ich freue mich wirklich über das Fotobuch
und kann mich der Begeisterung meiner Vorgänger nur anschließen.

 

Alles in Farbe – Annie Sloan [Rezension]

Titel: Alles in Farbe
Untertitel: 40 neue DIY-Ideen für Möbel, Wände, Türen, Böden & Textilien
Autor: Annie Sloan
Original: Annie Sloan Paints Everything
Aus dem Englischen: Wiebke Krabbe
Verlag: DVA
Erschienen: April 2017
ISBN: 978-3-421-04064-0
Preis: 29,95€
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Bücher ihren Titel dem Slogan auf einem Rührstab für Farbe verdanken, aber genau das ist in diesem Fall passiert.

 

Ich liebe Farbe (was man auch unweigerlich meinem Instagram-Profil entnehmen kann). Sie macht das Leben einfach herrlich bunt und richtig eingesetzt hat man einfach wunderbare Akzente. Nur hätte ich nicht gedacht, dass ein Buch über Farbe mich so langweilen könnte.

Dank dem DVA-Verlag und dem Bloggerportal durfte ich in Annie Sloans „Alles in Farbe“ reinschauen und war eigentlich voller Vorfreude. Das war vermutlich ein Fehler. Es gibt vierzig Tipps, wie man mit Farbe sein Zuhause verschönern kann. Letztlich erschien es mir nur wie ein Werbebuch für Annie Sloans eigene Farbe. Chalk Paint im Übrigen. Sicher eine schöne Idee, aber so exzessive Werbung schrägt mich dann eben doch ab.

Außerdem muss ich jetzt mal ganz offen und ehrlich sein: Ich fand viele Projekte einfach… nicht schön. Dass es nicht mein Geschmack war und dass es auch nicht in meine Wohnung passt, das ist hier eine völlig andere Sache. Ich kann auch Dinge toll finden, die eigentlich nicht meinen Geschmack treffen, ich liebe gut gemachte DIY-Sachen. Aber hier fand ich einiges einfach… nicht schön. Irgendwie hätte ich mir da von Annie Sloan mehr erwartet.

Bei Interieurbüchern muss ich normalerweise einmal das ganze Buch durchblättern und DANN lese und bestaune ich nochmal alles in Ruhe. Hier war ich relativ schnell lustlos und hatte das Bedürfnis, das Buch einfach wegzulegen. Obwohl ich noch nicht mal durchgeblättert hatte!
Tatsächlich lag es dann auch erstmal ein paar Tage, bevor ich mich noch einmal intensiver damit befasst habe. Das Ergebnis war… das gleiche. Mich sprechen die Ideen nicht an, mich nervt die intensive Eigenwerbung und so wirklich neu und außergewöhnlich fand ich die Projekte auch nicht. Zwar wirbt der Untertitel mit neuen DIY-Ideen, aber ehrlich mal: Ein Sideboard hat doch jeder schon mal umlackiert, oder? Oder einen Stuhl? Das ist ja an und für sich okay, immerhin sieht jedes Design ja ein bisschen anders aus, aber dann spreche ich nicht von neuen DIY-Ideen. Außergewöhnliche DIY-Ideen wären doch eine Möglichkeit gewesen, oder?

Ich merke, das Buch ist nicht meins – immerhin hänge ich mich schon an so Kleinigkeiten auf und insgesamt hat es mir ja auch nicht gefallen. Farbe hat normalerweise so etwas Frisches und Belebendes, doch in diesem Buch wird diese Lebendigkeit für mich nicht transportiert. Der Farbfunke sprang nicht über, die Inspiration erst recht. Schade. Ich hatte mir einfach mehr erhofft.

 


 

Annie Sloan ist Expertin für Farbe und dekorative Malerei. Mittlerweile hat sie mehr als 20 Bücher veröffentlicht, darunter auch der Klassiker „Wohnen mit den richtigen Farben“. Bekannt ist sie auch für die von ihr entwickelte Farbe Chalk Paint TM, die bei mehr 1500 Fachhändlern weltweit erworben werden kann. Annie Sloan lebt mit Mann und drei Söhnen abwechselnd in Oxford und Frankreich.

 

Annie Sloan zeigt, was man mit Farbe in der Wohnung alles machen kann. Wer jetzt nur an Wände denkt, liegt falsch: Auch Fußböden, Textilien, Lampen und vieles mehr kann mit Farbe einen völlig neuen Anstrich bekommen. Drei Kapitel beinhaltet das Buch, die viele Ideen und Tipps für den neuen Look zeigen. Schritt-für-Schritt-Anleitungen vereinfachen das Nachmachen. Das Beste: Man braucht keine Vorkenntnisse und muss nicht der nächste Picasso sein – Individualität kann so einfach sein!

 

Mein Dank geht an DVA für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Autorenvita; Inhalt

Armada – Ernest Cline [Rezension]


Titel: Armada
Untertitel: Nur du kannst die Erde retten
Autor: Ernest Cline
Original: Armada
Aus dem Englischen: Sara Riffel
Verlag: Fischer Tor
Erschienen: 2017
ISBN:  978-3-596-29660-6
Preis: 14,99€
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Ich starrte gerade aus dem Fenster des Klassenraums und träumte von Abenteuern, als ich die fliegende Untertasse entdeckte. 



Den meisten von euch sollte es mittlerweile schon aufgefallen sein:
Ich bin ein kleiner Nerd. Ich habe auch ein Faible für Games, kann sie
aber nicht spielen, da wird mir immer so schwindlig. Trotzdem
faszinieren sie mich. Als ich als sah, dass bei Fischer Tor ein neues
Buch von Ernest Cline veröffentlicht wurde und es sich unter anderem
auch um Games handelt, musste ich es haben! Praktischerweise bin ich mal
mit der deutschen Bahn gefahren und praktischerweise hatte sie
Verspätung, so dass ich jetzt stolze Besitzerin von „Armada“ bin. Das
war das einzig Positive daran – dadurch fühle ich mich dem Titel noch
mehr verbunden. Es hilft, wenn man eine gemeinsame Story hat…

Spaß
beiseite: „Armada“ war wirklich das perfekte Buch auf dieser
anstrengenden Zugfahrt. Ernest Cline hat mich ja schon bei Ready Player One total begeistert! Nachdem ich nun dieses Buch beendet hatte, hätte
ich am liebsten RP1 noch mal gelesen. Ihr seht also schon jetzt: Ich
mag das Buch. Ja, ich mag es, aber ob ich es auch liebe? Trotz unserer
gemeinsamen Geschichte habe ich keine rosarote Brille auf. Nein. Aber
warum es nicht die ganz große Liebe ist, dazu komme ich später. Fangen
wir lieber erstmal mit Zack an, Zack Lightman, Gamer, Schüler, Zack
Attack genannt und Mitglied der Top Ten im Computerspiel Armada. Ganz
ehrlich? Ich würde mich gut mit ihm verstehen. Ich mag Zack, er ist ein
super Typ. Etwas aufbrausend, ja, aber er gibt sein Bestes. Und bei
Armada ist er mit Leidenschaft bei der Sache – in dem Spiel schadet sein
Leichtsinn auch nicht! Zack ist wirklich perfekt, um in „Armada“
einzusteigen. Man kann ihn einfach gut leiden. Er ist kein Superheld, er
ist kein Loser, er ist halt einfach ein Gamer, der noch nicht so genau
weiß, was er damit anfangen soll. Aber ist das bei vielen Hobbies, in
denen man besonders gut ist, nicht immer so? Deshalb finde ich Zack
einfach gut.

Die Story selbst braucht etwas lange, bis
der Controller bereit ist und die Kanonen geladen sind. Und dann ist der
Kampf leider auch schon wieder viel zu schnell vorbei. Erst lernen wir
Zack richtig kennen, wo er arbeitet, wie es so in der Schule läuft,
seine Mutter, seine besten Freunde, die Mikes. Ich mag Zack, aber nach
einer Weile wurde ich etwas ungeduldig. Der Klappentext hatte mir Action
versprochen, anfangs war es eher eine Teenager-Gamer-Studie. Aber dann
war es so weit! Es ging richtig los, Zack wurde in die EDA einberufen –
endlich ging die Action los! Leider ging dann gegen Ende auch die Liebe
zwischen „Armada“ und mir in die Brüche. Ich fing an, an dem Buch zu
zweifeln und war einfach nicht mehr zufrieden in unserer Beziehung. Denn
das Ende war so… kurz. Zu schnell. Zu moralisch. Zu gestellt. Zu
künstlich. Zu plötzlich. Zu falsch. Zu lame. Wir hätten – trotz der
langen ersten „Datingphase“ – glücklich werden können, bis das Ende kam.
Es hat mich einfach so unzufrieden hinterlassen. Das war einfach alles
so gewollt. Ich könnte hier jetzt viele Details und Fragen schreiben,
die ich „Armada“ stellen möchte, aber das wäre etwas zu sehr
Spoileralarm! Gings noch jemandem so? Für mich war das Ende unglücklich
gewählt, gerade im Vergleich zu der langen Anlaufzeit wirkte es zu
gequetscht und irgendwie so, als würde drei Mal die Hälfte fehlen. Da
hatte Ernest Cline eine grandiose Idee, aber die wirkt für mich nicht zu
Ende gedacht. Schade eigentlich. Aber ich sag euch was: Ich mag das
Buch trotzdem. Ist halt nicht die große Liebe.

Doch
allein die vielen Nerd-Hints auf Filme und Games waren so toll – und im
Gegensatz zu dem Ende auch total durchdacht! Allein dafür lohnt es sich
schon, den Roman zu lesen. Quietsch. Das hatte total den Wow-Faktor. Und
wenn man dann noch Zacks „Soundtrack“ folgt, das gibt einfach die
richtige Stimmung!

Noch eine kleine Anmerkung: Wenn ihr
euch vielleicht gerade so denkt, na ja, die redet immer nur von Zack,
das wird ja wohl nicht der einzige Charakter im Buch gewesen sein… Nee.
Natürlich nicht! Nur wäre jeder weitere Charakter schon fast zu
spoilerartig. Aber ich mag die Charaktere. Einige hätten vielleicht
etwas mehr Tiefe kriegen können, aber nach dem langen Vorspann blieb da
einfach nicht die Zeit. Das Buch birgt echt ein unglaubliches Potenzial,
verzettelt sich aber ein bisschen. Dadurch bleibt weniger Spielraum
(ha! Gamer und so… okay, der war lahm, ich gibs ja zu!) für die Figuren.
Aber schon das, was hier angeschnitten wurde, spricht echt sehr dafür,
wie sehr Ernest Cline das durchdacht hatte. Wenn nur die Seitenanzahl
dafür gereicht hätte.



Kurzum: Super Idee, super Hints, super recherchiert, super Autor,
super Protagonist. Das Ende war dann eher meh. Die moralische Keule war
etwas zu stark, alles ging zu schnell und war für mich nicht so gut wie
der Rest des Buches.



Ernest Clines erster Roman Ready Player One wurde sofort zum Bestseller und hat mittlerweile schon den Status eines Klassiker. Eigentlich ist er jedoch auch Drehbuchautor aus Austin, Texas. Und er freut sich darüber, dass Steven Spielberg seinen Erstling verfilmen wird.

 

Zack Lightman – seines Zeichens: Nerd und Geek. Nichts mag er mehr als den Virtual-Reality-Shooter Armada. Doch das dieses Spiel mal zu seiner Wirklichkeit wird, davon hätte er nicht zu träumen gewagt. Dann passiert jedoch genau das: ein Alien-Raumschiff taucht auf und Zack wird rekrutiert. Erst Aliens, dann eine Operationsbasis auf dem Mond und ein Kampf, der das Schicksal der Erde entscheiden wird. Das ist nun Zacks Realität.


Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Die Blütensammlerin – Petra Durst-Benning [Rezension]


Titel: Die Blütensammlerin
Autor:  Petra Durst-Benning
Verlag: Blanvalet
Erschienen: März 2017
ISBN: 978-3-7341-0012-3 

Preis: 9,99€
Leseprobe
 
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Es hatte die ganze Nacht hindurch geschneit.



Ich fühle mich in Maierhofen zuhause. Ich mag Bücher, die das in mir hervorrufen. Wenn die erste Seite so ist wie nach Hause fahren, dann bin ich schon glücklich. Vielleicht trifft man auf den weiteren Seiten noch alte Bekannte – so ein Buch ist wie ein toller Plausch. Und das lese ich ab und an sehr gerne. „Die Blütensammlerin“ war ein sehr unterhaltsamer Plausch unter Freunden, aber auch neue Bekannte konnte man hier treffen. Ein bisschen Dorfklatsch war dabei, aber in erster Linie wollte man einer lieben Person einfach aus ihrem tiefen Unglück helfen.

Christine ist dieses Mal die Protagonistin des Buches: Bereits in „Die Kräuter der Provinz“ hat sie sich als Charakter langsam entwickelt, hier bekommt sie jetzt den eigenen Auftritt. Verdientermaßen, immerhin hat der erste Band dafür gesorgt, dass sie jetzt geschieden ist. Und was da früher alles hinter ihrem Rücken passiert ist… Da wird einem direkt klar: Christine ist eher naiv und geht vom Guten im Menschen aus. Das Ende vom Lied: Sie lebt allein in einem großen Haus, aus dem ihr Ex sie schmeißen will, wenn sie nicht zahlt. Blöde Ausgangssituation, oder? Aber das Schöne an einem Dorf ist: Man hält zusammen.

Das ist also die Ausgangssituation. Nicht wirklich toll. Aber Maierhofen wäre nicht Maierhofen, wenn sie eine solche Situation nicht zum Besten umwandeln würden! Also steht bald ein Plan und Christine baut sich ihr eigenes Leben auf. Es dauert ein bisschen, bis alles läuft und vor allem dauert es recht lange, bis die angekündigte Single-Kochgruppe für den Wettbewerb in Maierhofen steht und anwesend ist. Bis dahin hat man nur die Sicht von Christine, dann wechselt die Perspektive immer mal wieder. Acht Singles kommen in Maierhofen zusammen und jeder hat seine eigenen Probleme. Burnout ist nur eines davon. Dieser bunt zusammengewürfelte Trupp hat seine positiven, aber auch seine verdammt negativen Seiten. Zu viel verrate ich euch nicht, denn vieles an dieser Geschichte entsteht durch die Interaktionen untereinander. Und eines noch: Am Ende gibt’s auch eine dicke fette Überraschung! Ich hab vor Freude innerlich gequiekt, weil ich diese Wendung so genial finde. Pärchen finden sich natürlich auch, aber darauf liegt nicht einmal das Hauptaugenmerk. Zumindest für mich nicht. Es ist sehr viel Freud und Leid in dieser Story. Und noch viel mehr lecker Essen! Ganz Maierhofen entsprechend wird gekocht und geschlemmt. Hach… wenn ich daran denke… leckerschmecker! Das Buch schreit förmlich Sommer, entspannte Abende mit leckerem Essen und Freunden! Es ist Erholung pur, macht Spaß und man liest es zügig durch. Ich habe es zwischendurch nur widerwillig aus der Hand gelegt. Aber an einem Tag war es dann durch.

Manche Bücher sind einfach dazu gemacht, die Seele baumeln zu lassen, hier ist das zumindest der Fall. Man trifft wunderbare Personen (und auch ein paar nicht so wunderbare), kann miterleben, wie sich das ein oder andere Paar findet, begleitet die Charaktere auf ihrem Weg, kocht mit ihnen, wandert mit ihnen und kann dieses Buch einfach nur genießen. Da kann ich über den langen Einstieg hinwegsehen, auch darüber dass nicht jeder Charakter die gleiche Tiefe haben kann und dass zumindest eins der Pärchen echt vorhersehbar war. Es hat mir einfach Spaß gemacht. Das macht ein gutes Buch für mich aus. Und ich habe Lust, wieder nach Maierhofen zurückzukehren, denn noch hat das Dorf nicht all seine Geschichten erzählt, da bin ich mir sicher.



Lasst eure Seele baumeln, besucht Maierhofen – gerade bei dem trüben Wetter die letzten Tage ist „Die Blütensammlerin“ dafür wunderbar geeignet.



Petra Durst-Benning ist vielen ein Begriff, insbesondere Fans von historischen und auch zeitgenössischen Romanen. Fast jedes Buch der gebürtigen Baden-Württembergerin wurde zum Spiegel-Bestseller und auch international hat sie es geschafft. Obwohl sie mittlerweile auch in Amerika eine gefeierte Bestsellerautorin ist, lebt Petra Durst-Benning immer noch in der Heimat: Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden genießt sie südlich von Stuttgart das Landleben, wenn auch nicht in Maierhofen.

 

Christine wurde von ihrem Mann nicht nur verlassen, sondern wird jetzt auch gedemütigt: Sie, die Hausfrau Ende vierzig ohne Job und Ausbildung, soll das Haus schnellstmöglich verlassen oder ihren ungeliebten Exmann auszahlen. Aber Maierhofen wäre nicht Maierhofen, wenn das Dorf nicht auch in dieser Situation zusammenhalten würde. Christine verwandelt mit ihren Freundinnen ihr Haus in ein Bed&Breakfast. Außerdem ist da noch der große Kochwettbewerb – wie wäre es mit einem Team voller Single, die zusammen daran teilnehmen? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden…


Mein Dank geht an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

All about… Nähen und Bücher [Special]

Ich
weiß nicht, ob es euch schon aufgefallen ist, aaaaber: Ich lese
gerne. Ich nähe gerne. Okay, ich koche auch gerne und esse gerne und
schaue gerne Netflix, aber das hat nichts mit dem heutigen Thema zu
tun. Ich lese gerne. Ich nähe gerne. Was könnte das jetzt als
Schlussfolgerung ergeben? Na? NA? Wer kommt drauf? Ich geb euch einen
TIpp: Es fängt mit „Näh“ an und hört mit „Bücher“
auf. Des Rätsels Lösung siiiiiiiiiiind NÄHBÜCHER! Heute dreht
sich alles um Nähbücher.

Ist
das nicht eine großartige Kombination meiner Hobbies? Ich bin ganz
begeistert von mir selbst. Dass ich darauf nicht früher gekommen
bin! Irgendwie ist es ja logisch, oder? Ein Bücherfreak wie ich
besitzt natürlich auch Bücher zum Nähen. Gebt zu, dass überrascht
euch jetzt kein bisschen. Dafür zeige ich euch heute mal, was mich
so auf meinen Nähwegen abgesehen von gefühlten tausend
Burda-Zeitschriften begleitet! Nichts ist schöner als ein Buch~

Ich
hab die verschiedensten Nähbücher hier im Regal stehen, das geht
von Stoffresten über kleine genähte Helfer für die Ordnung oder
Rock-Nähbücher zu den richtig dicken Brocken!

Mein
aaaaaaallererstes Nähbuch war die „Große Nähschule“ von Burda.
Man sieht es ihr auch an, dass sie mich jetzt seit exakt zehn Jahren
begleitet. Mit schicker Ringbindung… das macht sich doch immer gut
im Regal. Nicht. Aber sie hat mir doch schon ab und an geholfen.
Allerdings erinnere ich mich noch dran, wie ich meinen allerersten
Faltenrock genäht habe. Ich saß vor dem Buch und hat sicherlich zig
Fragezeichen über dem Kopf schweben. Denn: Ich habe rein GAR NICHTS
verstanden. Der erste Faltenrock war dann auch mit viel zu wenigen,
viel zu großen Falten… ich hatte echt null Plan, was ich da
überhaupt mache! Mittlerweile mag ich Faltenröcke immer noch nicht,
aber das mit den Falten klappt trotzdem gefühlt tausend mal besser
Mein Erstnähbuch… zehn Jahre alt!
Jetzt
gestehe ich es ein: Ich habe ein Faible für Guido Maria Kretschmar.
Ja. Ich liebe Shopping Queen. Umso mehr habe ich mich gefreut, als
„Geschickt eingefädelt“ auf den Markt kam! Quietschiges
Oberquietsch. 2016 war ich genau in der Zeit, in der es im Fernsehen
lief, OHNE TV und OHNE Internet und VERDAMMT traurig und ernsthaft
ein wenig verstimmt darüber. Aber es ist ja wohl klar wie
Markklößchensuppe, dass ich die Bücher passend zur Sendung
besitzen muss! Sie sind so hübsch. Und sie sehen so gut im Regal
aus. Und… Guido!
Chimiko – ein Guido-Fan. Sorry. Not sorry.

Das
erste Guido-Buch ist „Geschickt eingefädelt – Das großeNähbuch“. Der Nachfolger ist dann „Meine Nähschule“. Ich sags
euch jetzt mal, wie es ist: Ich blättere gerne in den Büchern, es
sind auch gute Tipps dabei, wie man etwas umsetzen kann – aber
bisher habe ich noch kein Schnittmuster daraus verwendet. Liegt das
daran, dass ich es nicht „verschandeln“ will? Ich kanns euch
nicht sagen. Aber sie sehen toll aus. Und Guido. Und gerade die
kleinen Nähtipps finde ich ganz toll. Die sagen mir echt zu!
Vielleicht nicht ein Nähbuch für Anfänger, sondern eher ein Tipp
für Liebhaber 😉
Aber Guidos Bücher sind auch hübsch!

So kanns aussehen.,,
Jetzt
kommen wir zu meinem persönlichen Lieblingsbuch! Wenn ich euch nur
ein Buch zum Kauf empfehlen dürfte, dann wäre es dieser Titel aus
der Edition Michael Fischer: „Kleider nähen“. Ja, klar, klingt
erstmal komplett unspektakulär, aber bei mir ist es Liebe! Ich hab
ja schon ein kleineres Buch mit dem Kleider-Zusammenbau-Prinzip
vorgestellt, aber das kommt bei weitem nicht an diesen Titel heran!
Also, auch hier man Oberteile und Unterteile und kann die nach Gusto
vermischen. Dann gibt’s noch Ärmelchen und Kragen dazu und fertig
ist der Kleid-Bausatz! Ich erinnere mich an mein erstes Kleid damit
(im Übrigen war das Princess Mars!) und wie ich vor dem
Schnittmuster stand und einfach nur noch „Hä?“ dachte. Wenn ihr
jetzt glaubt, mir war das Schnittmuster zu kompliziert, liegt ihr so
was von… falsch! Es war so einfach, für mich kompliziertes Wesen
war es ZU einfach! Mittlerweile habe auch ich kapiert, dass es
manchmal eben einfach einfach ist! Ein Kleid mit diesem Buch nähen
geht so superschnell! Und – im Gegensatz zu vielen
Burdaschnittmustern – habe ich keine Größenprobleme! Die Kleider
passen relativ schnell. Dass ich immer Angst habe, ich nähe es mir
zu eng und dann wird’s natürlich zu groß, das ist ein komplett
anderes Thema! 

Viel benutzt. Viel geliebt. Danke EMF-Verlag!
Weiter
geht’s mit „Schnittvorlagen entwerfen und abwandeln“. Ich fand
das superspannend, da mir Schnittmuster gerade obenrum nie passen. Da
bist du entweder im Schnittmuster komplett Tonne oder ein
Zahnstocher. Aber Kurven und eine schmale Taille mit großer
Oberweite gibt’s nicht. Die Oberteile passen mir nie und ich muss
immer enger und enger und enger machen. Außerdem gibt es einfach
Kostüme, dafür gibt es keine Schnittmuster. Daher: spannend,
spannend, spannend, hä?!?!?!?! Das war mein erster Gedanke beim
Öffnen des Buches. Ich habe nichts verstanden. Es war ein Buch mit
sieben Gürtelschnallen. Das war schon sehr technisch und meine erste
Reaktion war: Klapp. Zuklapp. Zur Seite leg. Ahahahahaha.
Mittlerweile habe ich mich etwas mehr damit beschäftigt und verstehe
jetzt auch die fertigen Schnittmuster besser – so ist das halt,
wenn man nie Nähen gelernt hat und einfach gar nicht nähen kann.
Rein theoretisch. Immerhin war mein Motto anfangs: Außen hui, innen
pfui. Hey, mittlerweile bin ich bei außen hui, innen… okay~ Auch
dank diesem Buch. Selbst entwickeln ist definitiv noch nicht, aber
Grundschnittmuster abändern, das kriege ich jetzt auch halbwegs hin.
Yay! Daher: Für Anfänger echt ein Brocken, kann aber Verständnis
definitiv verbessern. Am Ende gibt es sogar einen Abschnitt, der sich
mit dem Berufsziel „Designer“ beschäftigt. Ahahahaha. Ich fühle
mich da definitiv nicht angesprochen. Aber ich fühle mich echt cool,
wenn ich darin blätter und meine große Nerdbrille zurecht rücke.
Ähem.
Für Profis. Und Chimikos, die so wirken wollen
Danke, myCostumes!
Howto make myCostumes“ ist natürlich ein eher spezielles Nähbuch.
Und es beinhaltet nicht nur Nähzeug, sondern auch noch den ganzen
anderen Schmarrn, den man als Cosplayer so gebrauchen könnte:
Worbla, Perücken, Schminktipps und so weiter. Das ist natürlich
super praktisch. Aber hier und heute und in diesem Moment geht es um
das Thema Nähen. Kommt auch vor. Hier richtet man sich vor allem an
Cosplay-Anfänger… das Buch hätte es 2008 mal geben sollen, als
ich angefangen habe mit Cosplay. Grundlagen im Nähzimmer und
Stoffkunde, Schnittmuster und sogar Tipps zum Stoff bemalen. Es ist
nicht viel, aber perfekt für den Cosplay-Anfänger. Das Ganze wird
dann noch durch ein paar Projekt ergänzt, z.B. eine Schuluniform.
Leute! Nach Jahren hatte ich hier meine Faltenrock-Erkenntnis! Ich
Faltenrock-Noob. Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, frage ich mich,
ob ich das noch hinkriegen würde oder auch schon nicht mehr…
DAS Buch für Cosplay-Anfänger!
Weg
von Faltenröcken hin zu „Statementröcke nähen“. Ein kleines
Buch, das mich irgendwie nicht so flashen konnte. Die Röcke sind
zwar vom Schnittmuster ganz nett, aber mich schrecken sie ab, denn
sie sind echt nicht schön. Sorry. Aber das ist überhaupt nicht mein
Style und mir gefällt praktisch kein Rock in diesem Buch. Mein
Statement zu den Statementröcken: Lieber nicht kaufen. Da hat man
von anderen Büchern echt mehr!
Statement? Kein Statement!
So,
was hat man als Cosplayer in Massen? Natürlich Stoffreste! Und was
macht man jetzt damit? Sammeln und horten und die Wohnung tapezieren
und auslegen. Oder: Man lässt sich von „Nähen mit Stoffresten
inspirieren. Es sind ganz nette Kleinigkeiten drin, nichts sonderlich
Aufregendes. Vor allem aber sind sie für Anfänger geeignet – vom
Kissen zur Tasche oder anderen Kleinigkeiten (und auch der Profi kann
vielleicht die ein oder andere Idee weiterentwickeln). Und es ist
schön bunt. Ich mag Bunt. Guter Grund, so ein Buch zu besitzen.
Nicht. Aber es ist trotzdem schön bunt.
Lieber so als Stapel von Stoffresten!

Den
Abschluss macht heute „Selbstgenäht und aufgeräumt“ – super für
Chaosqueens (also mich) mit Stoffsucht (also mich) und einer
Nähmaschine (also mich). Hier gibt’s Vorschläge, wie man etwas
Ordnung in sein Leben (also meins) bringen kann. Auch hier, wie bei
dem Stoffreste-Buch, gibt’s einfache Projekte, die nicht zu
kompliziert sind und von denen man sich die ein oder andere Idee
abschauen kann. Manches überzeugt aber auch nicht. Dennoch, für
jeden Geschmack (und Chaosgrad) ist etwas dabei.
Kampf dem Chaos!
Das
war mein kleines Nähbuch-Special! Ich liebe Nähbücher. Ehrlich.
Ich könnte für meinen Geschmack noch mehr haben. Nähbuchpower!
Habt ihr ein Nähbuch, das ihr mir noch empfehlen könnt?

Der dunkle Fluß – Chigozie Obioma [Rezension]


Titel: Der dunkle Fluß
Autor: Chigozie Obioma
Original: The Fishermen
Übersetzer: Nicolai von Schweder-Schreiner 
Verlag: Aufbau
Erschienen: Februar 2015
ISBN: 978-3-351-03592-1
Preis: 19,95 €
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Wir waren Fischer.



Was für eine unglaubliche Familiengeschichte, was für ein Drama. Ich bin wirklich ganz hin und weg von diesem Buch. Chigozie Obioma hat hier eine Geschichte geschrieben, die dramatisch und eindringlich ist. Und mich sprachlos hinterlassen hat.
Die vier Brüder, die hier die Hauptrolle spielen, sind sich eigentlich gar nicht ähnlich und trotzdem familiär tief verbunden. Sie erleben alles zusammen, die zwei älteren führen dabei die zwei jüngeren an. Anfangs konnte ich gar nicht so recht glauben, dass sich aus dieser Familienbande so ein Drama entwickeln konnte und das nur aufgrund eines eigentlich so geringen Auslösers. Bei uns hier in Deutschland würde der Grund für das Drama sogar als lächerlich empfunden werden. Man merkt einfach, dass sich hier dem Leser eine ganz andere Mentalität eröffnet.
Erzählt wird die Geschichte vom jüngsten der vier Brüder, von Benjamin. Anfangs ist er gerade einmal acht Jahre alt, doch die Erzählweise entspricht eindeutig nicht diesem Alter. Warum das so ist, eröffnet sich einem erst am Ende. Da will ich aber nicht vorgreifen. Nur so viel sei geschrieben, es hat mich wirklich berührt. Das Ende war auch etwas unerwartet, aber schließt die Geschichte einfach perfekt ab; und trotzdem fragt man sich, wie es mit der Familie weitergeht. Da hat der Autor den für mich perfekten Abschluss geschrieben, es rundet die Geschichte ab und ist dennoch offen. Man fragt sich auch wirklich nach dem Lesen, was nun wohl noch geschieht, man ist einfach zum Nachdenken angeregt. Ich liebe Bücher, die mich am Ende so hinterlassen!
Die Protagonisten sind, wie schon erwähnt, sehr unterschiedliche Charaktere. Und im Verlauf der Geschichte entwickeln sie sich immer weiter, nicht immer zum Besten. Es ist ehrlich gesagt keine leichte Kost, was hier passieren wird. Und es ist wieder eines dieser Bücher, bei denen ich überlegen muss, wie viel ich euch erzählen kann, ohne zu spoilern. Denn es hat mich so gefesselt, dass ich euch am Liebsten alles erzählen würde und mich unbedingt mit jemandem austauschen will.
Vielleicht schreibe ich einfach noch etwas über Benjamin und seinen Erzählstil: Er liebt Tiere, beobachtet gerne und möchte einmal Veterinär werden. Dadurch vergleicht er seine Brüder und die Situationen mit Tieren. Damit werden die Kapitel eingeleitet und es ist einfach sehr passend. Die Idee gefällt mir nicht nur, sondern wurde eben auch hervorragend umgesetzt. Es ist wirkt nicht aufgesetzt oder albern, sondern sehr natürlich. Man merkt, dass Benjamin ein guter Beobachter ist.
Es scheint anfangs eben unwahrscheinlich, dass die Brüder sich verlieren, aber dennoch entwickelt es sich so. Dass der Vater ans andere Ende des Landes zieht, ist nur der Beginn dieser Veränderung, die sich recht drastisch vollzieht. Letztlich gipfelt es darin, dass der Aberglaube die Brüderliebe übertrifft und zum Zerbrechen bringt. Das alles in diesem „unbekannten“ nigerianischen Milieu zieht den Leser einfach in seinen Bann. Dieser andere Kulturkreis, der andere Glauben und die wortstarke Symbolik des Autors machen dieses Buch zu etwas Besonderem.  



Das Buch bringt einen nach Nigeria und den gesamten kulturellen Umkreis dort. Das mag fremd erscheinen, doch genau das ist es, was euch fesseln wird. Eine dramatische Geschichte gepaart mit dieser wirklich wunderschönen Symbolik macht Der dunkle Fluss mehr als lesenswert.  



Mit „Der dunkle Fluß“ hat Chigozie Obioma ein fantastisches Debüt geschrieben! Das Erstlingswerk der 1986 geborenen Autors wurde in 25 Sprachen übersetzt und hat bereits zahlreiche Literaturpreise gewonnen. Er hat es auch auf die Shortlist der Man Booker Prize geschafft.

 

Vier Brüder. Ein Vater, der die Familie verlassen muss. Ein gefährlicher Fluß. Und ein Verbot, das gebrochen wird. Als Benjamin und seine Geschwister ihren Vater enttäuschen und sein Verbot brechen, um am Fluß angeln zu gehen, ist das der Auftakt zu einer Familientragödie. Es fängt alles harmlos an, doch endet tragisch.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Das geheime Manuskript des Hermann Freytag – Henrik B. Nilsson


Titel: Das geheime Manuskript der Hermann Freytag
Autor: Henrik B. Nilsson
Original: Den falske vännen
Deutsch von: Hanna Granz
Verlag: btb
Erschienen: Oktober 2016
ISBN: 978-3-442-71388-2 
Preis: 9,99€
Leseprobe
 
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Jetzt pfiff der Teekessel.



Wie ich dieses Buch fand? Das lässt sich ganz leicht zusammenfassen: Ich saß im Zug. Hatte fünf Stunden Fahrt vor mir. In meiner Handtasche war nur ein einziges Buch. Der Handyakku des Handys war damals schon sehr sensibel. Und das führt wozu? Genau: Das führt zum einzigen Grund, warum ich dieses Buch beendet habe.
Ich muss ganz ehrlich sagen: Das hier war eines der langweiligsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Hätte ich Auswahl gehabt, hätte ich es wirklich abgebrochen. Aber dank fünf Stunden Zugfahrt habe ich mich – für meine Verhältnisse – wirklich durchgequält. Es kommt nur sehr selten vor, dass ich einem Buch nichts aus Langeweile abgewinnen kann. Hier aber… mir fällt nichts dazu ein. Währenddessen habe ich dann doch immer wieder mit jemandem geschrieben und kann euch eins sagen: Ich habe gejammert, wie langweilig mir ist. Bei einem guten Buch kann eine Zugfahrt im Nu vergehen, doch bei so einem Titel eher nicht.
Wenn ich jetzt überlege, was genau mich nicht überzeugt hat, kann ich es euch nicht sagen. Der Text klang gut, er klang nach einem Buch, wie ich es mag.
Aber es hat sich einfach so hingezogen. Es gab keinen spannenden Charakter, beim Protagonisten hatte ich sogar nach dem gesamten Buch das Gefühl, ihn nicht zu kennen. Und hängengeblieben ist auch nichts.
Dann die Story mit dem Manuskript. Das klingt interessant, so ein verschwundenes Manuskript. Nur kommt das überhaupt nicht in Fahrt. Ich weiß immer noch nicht recht, was genau jetzt passiert ist.
Ich bin kein Fan davon, Bücher völlig zu zerreißen und schlecht zu machen. Das kann ich hier auch gar nicht in dem Sinne. Ich fand das Buch einfach nur so langweilig und nichtssagend, dass auch einfach nichts davon wirklich hängen geblieben ist. Moment! Ich glaube, da war was mit Pflaumenschnaps? Und einem schrägen Autor in den Bergen? Und einem Sturz? Aber sonst… eher nichts. Der wunderbare österreichische Schmäh ist auch nicht rüber gekommen. Damit hätte das Buch sich für mich noch retten können. Aber ich muss sagen: Wir haben nicht zusammengepasst. Es war wie eine dieser langweiligen Vorlesungen an der Uni, in denen man mit glasigen Augen sitzt und sich am Ende fragt: Wasn jetzt überhaupt der Inhalt gewesen? Worum gings denn? Bekommen wir Handouts?



Als Fazit kann ich sagen: Langweilig. Nichtssagend. Nicht mein Fall. Und ich erinnere mich nicht mal mehr wirklich daran, was passiert ist! Sehr schade, ich hatte mir einfach mehr versprochen.



Der 1971 geborene Henrik B. Nilsson hat einen beträchtlichen Teil seiner Kindheit in Deutschland verbracht. Nach einem Studium hat er seinen eigenen Verlag gegründet: Minotaur. Den Master of Art in Creative Writing hat er noch oben drauf gesetzt und hat nun seinen Wohnsitz in der Nähe von Malmö. Mit „Das geheime Manuskript des Hermann Freytag“ liefert er nun seinen ersten Roman ab.

 

Hermann Freytag ist Verlagslektor, oder besser gesagt: war Verlagslektor. Nun soll er noch ein letztes Mal aktiv werden, um das Manuskript eines Erfolgsautors zu bearbeiten. Dieser will nämlich nur einen: Hermann Freytag. Dieser hat die Manuskripte bisher immer perfektioniert und so kann ihn niemand für den misstrauischen Autor ersetzen.
Doch nachdem Hermann Freytag sich dazu hat überreden lassen, taucht plötzlich ein mysteriöser Mann auf, der behauptet, dass das Manuskript politisch zum Disaster werden könnte. Plötzlich ist Freytag auf einer gefährlichen Mission rund um das Manuskript.

Mein Dank geht an btb für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Das Café der guten Wünsche – Marie Adams [Rezension]


Titel: Das Café der guten Wünsche
Autor:  Marie Adams
Verlag: Blanvalet
Erschienen: September 2016
ISBN:  978-3-7341-0278-3
Preis: 8,99€
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Köln in den fünfziger Jahren.



Im Alltag hat sicher jeder von uns schon einmal eine eher unschöne Begegnung gehabt und dabei „Gehts noch?“ oder „So ein Idiot!“ gedacht. Wenn es stressig ist, schaut keiner hinter die Fassade und denkt darüber nach, dass das Gegenüber vielleicht genauso denkt oder in Gedanken ganz woanders ist. Und gute Wünsche schickt man anderen Menschen schon gar nicht hinterher!
Daher finde ich es so wundervoll, dass sich bei „Das Café der guten Wünsche“ alles um ebendiese Gedanken dreht. Dieser Roman macht einem wirklich gute Laune. Ein kleines Café, bezaubernde Besitzerinnen und gute Wünsche – was braucht man da noch mehr? Natürlich gibt es auch hier, wie bei jeder guten Geschichte, einige nicht so schöne Momente. Laura und Bernadette vernachlässigen das Café, Männer liegen Julia eh nicht und am Ende gibts auch noch heftige Konkurrenz!
Aber natürlich, wie nicht anders zu erwarten war, wendet sich am Ende alles zum Guten. Und es wird so entzückend romantisch – da ging mir das Herz auf, ganz ehrlich! Denn Julia ist wirklich ein wunderbarer Charakter, dem man nur alles Glück der Welt wünscht und gönnt. Ich würde ja gerne mal in ihrem Café was trinken und ein Stück Kuchen essen und ihr bei der Arbeit zuschauen. Julia ist einfach liebenswert, vielleicht etwas zu naiv, aber das macht ihren Charme aus. Als Charakter ist sie mir einfach sehr sympathisch, weil sie so bodenständig wirkt. Sie ist einfach aus dem Leben gegriffen. Ihr geradezu kindlicher und naiver Traum des französischen Traumprinzen kann man sicher eher anstrengend finden, ich fand es ja entzückend. Manchmal sollte man sich so Träume doch bewahren!
Auch die anderen Charaktere gefallen mir eigentlich ganz gut. Einzig Robert und Julias Bruder scheinen mir etwas überzeichnet zu sein. Dennoch hab ich zumindest Robert auch ins Herz geschlossen. Ich mag Pessimisten – eigentlich sogar lieber als so optimistische und gut gelaunte Charaktere wie Julia. Doch hier war ich einfach so gut gelaunt durchs Lesen, dass ich irgendwie alle mochte. So muss so ein Gute-Laune-Roman sein!



Inhaltlich überrascht die Konkurrenz am Ende etwas, der Rest ist jedoch vorhersehbar. Aber durch die gute Stimmung und die liebenswerten Charaktere störte das mein Lesevergnügen nicht wirklich. Ich habe auch keine großen Überraschungen erwartet – manchmal tut es ja auch gut, wenn man eine einfache, aber liebevoll geschriebene Liebesgeschichte lesen kann.



Eigentlich veröffentlicht Marie Adams unter einem anderen Namen schon länger Romane: Da geht es um die Liebe nach langen Beziehungen und wie man sie am Leben erhalten kann. Umso mehr Spaß hat es ihr gemacht, mal eine frische Liebe an den Start zu bringen – und das mit lauter Alltagsmagie.

 

Julia, Laura und Bernadette leiten ein kleines Café mit ganz besonderem Charme: Jeder Gast bekommt seinen eigenen guten Wunsch – heimlich, still und leise.
Doch Julia hat selbst einen großen Wunsch: Sie möchte ihre große und erste Liebe Jean wiederfinden, daran glaubt sie genauso fest wie an die Kraft der Wünsche. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt: Nicht Jean, sondern Robert schleicht sich in ihr Leben und schließlich auch in ihr Herz. Julia ist sich unsicher: Ist er an ihren Problemen schuld? Oder ist das der richtige Weg?

Mein Dank geht an Blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Rosaleens Fest – Anne Enright [Rezension]


Titel: Rosaleens Fest
Autor: Anne Enright
Original: The green road
Aus dem Englischen: Hans-Christian Oeser
Verlag: DVA
Erschienen: November 2015
ISBN: 978-3-421-04700-7
Preis: 19,99€
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Später, nachdem Hanna Käsetoast gemacht hatte, kam ihre Mutter in die Küche und füllte eine Wärmflasche mit Wasser aus dem großen Kessel auf dem Herd.



Anne Enright hat ein sehr intensives Buch geschrieben, aber mein Buch ist es leider nicht. Ich kam nur sehr schwer rein und die Charaktere waren zwar allesamt aus dem Leben gegriffen, aber wir kamen nicht zusammen. Es klingt ja immer so schwammig, wenn man das schreibt, aber man ist ja auch manchmal mit anderen Menschen nicht kompatibel. Man verspürt keine abgrundtiefe Abscheu oder findet den anderen komplett unnötig, aber es ist eben maximal eine höflich-distanzierte Beziehung zueinander möglich – ohne einen konkreten Grund zu nennen. Und da Bücher ja unser aller Freunde sind, geht es mir hier einfach genauso. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach nicht. Würde ich Rosaleens Fest auf der Straße begegnen, würde ich höflich grüßen, aber nicht nachfragen, wie es Dan, Hanna, Emmet oder Constance geht. Es passt grundsätzlich alles in diesem Buch – mir persönlich hat der Schreibstil durchaus zugesagt. Nur konnte ich einfach nicht bei der Geschichte bleiben, ich habe mich andauernd selbst abgelenkt. Ihr kennt das, oder? Normalerweise passiert das ja eher beim Aufräumen (so nach Motto: Oh, ein Buch… das sollte ich wegräumen… oder vielleicht doch mal gaaaanz kurz… – es ist NIE ganz kurz, NIE!) und hier war es leider exakt das Gleiche. Ich konnte mich einfach nicht auf das Buch konzentrieren. Mich hat absolut alles abgelenkt. Und woran das lag? An den Figuren. Ich kann es drehen und wenden wie ich will, es sind immer wieder die Charaktere. Die sind nicht schlecht, wirklich nicht. Sie haben Stärken, sie haben verdammt viel Schwächen, kurz: Sie haben Charakter. Sie wirken lebendig und nicht flach. Aber irgendwann haben mich die ganzen Schwächen und das Negative gelangweilt. Und da kommt mir die Erkenntnis: Das Buch war mir zu negativ. Ich bin ja selbst so ein Mensch, der gerne mal pessimistisch unterwegs ist (Schande über mein negatives Haupt!) und in manchen Phasen des Lebens braucht man das dann halt nicht noch als Buch. Rätsel gelöst! Buch und ich kamen zur falschen Zeit zusammen – obwohl es inhaltlich wirklich endlich mal tiefgehend war, war es mir zu negativ. Ihr seht, das ist eine äußerst subjektive Meinung. Daher will ich eins sagen: Lasst euch von mir nicht abschrecken, das Buch kann euch wirklich berühren. Es ist auch erfrischend unkitschig, versprochen.
Ich finde die Sprache wirklich grandios. Anne Enright malt Bilder, aber es ist nicht zu viel, sondern genau richtig dosiert. Manches Kapitel hat zwar sein Längen, aber mich stört das eher weniger. Längere Texte bedeutet mehr zu lesen. Ich bin da ziemlich einfach gestrickt. Nur für die Sprache würde ich es mir wohl auch überlegen, das Buch noch einmal zu lesen, in einer Zeit, in der wir einfach besser harmonieren. Da verbirgt sich sicherlich noch das ein oder andere Satz-Schätzchen im Text.
Ach ja, Inhalt, den gibt es ja auch noch. Der ist gegliedert: Wir haben einmal die Zeit, in der die Kinder noch bei Rosaleen leben. Sie nabeln sich langsam ab, erschaffen sich ihre eigene Welt. Die Entwicklung ist wirklich fantastisch am Buch abzuleben. Rosaleen z.B. wird mit den Jahren immer eigener und das kann man dadurch zurückverfolgen. Und dann gibt es da noch den Teil der Rückkehr. Eher widerwillig, vielleicht auch etwas ängstlich, immerhin hat sich viel verändert und Rosaleen ist eben Rosaleen. Den Teil fand ich fesselnder, daher habe ich auch zumindest den Schluss durchgängig gelesen, ohne abbrechen zu müssen.




Ein sehr realistischer Roman rund um eine Familie, die sich erst trennt und dann langsam wieder zusammenfindet. Für mich das falsche Buch zur falschen Zeit, aber dennoch beeindruckend. Insbesondere die Sprachgewalt der Autorin beeindruckt.



Die Booker-Preisträgerin Anne Enright ist eine der größten englischsprachigen Schrifststellerinnen unserer Zeit. Geboren 1962 in Dublin, lebt sie heute in Bray, County Wicklow. Sie wurde nicht nur mit den Booker-Preis ausgezeichnet, sondern hat u.a. auch eine Andrew Carnegie Medal for Excellence in Fiction erhalten.
Auch „Rosaleens Fest“ wurde für den Booker-Preis nominiert und hat den Irish Novel of the Year Prize erhalten.

 

Den Preis zur Mutter des Jahres hat Rosaleen nicht verdient. Statt zu geben, nimmt sie lieber und setzt ihre starke Persönlichkeit durch. Doch als sie sich entschließt, das alte Haus zu verkaufen, reist die ganze Familie an – noch einmal möchten Hanna, Constance, Dan und Emmett ein Weihnachtsfest dort feiern. Die Erinnerungen daran sind überwältigend, sowohl die glücklichen als auch die traurigen. Wird es dieses Mal ein versöhnliches Fest und ein schöner Abschied werden? Oder endet doch alles wie immer?


Mein Dank geht an Randomhouse für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt

Kokostee – Oliver Geißen [Rezension]

Launig, amüsant und eine tolle Idee – was wäre, wenn die größten Stars unserer Geschichte eigentlich gar nicht tot sind, sondern stattdessen gemütlich ihren Ausstieg feiern? Oliver Geissen hat einen Gedanken, den sicher viele schon mal hatten, in Kokostee zusammengefasst.


Titel: Kokostee
Autor: Oliver Geissen
Verlag: Hoffmann & Campe
Erschienen: Oktober 2016
ISBN: 978-3-455-65138-6
Preis: 15,00€
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Die Nacht war lau und sternenklar.



Es fehlt ein bisschen das übergeordnete Ziel bei diesem Buch – über lange Strecken tröpfelt es (das zugegebenermaßen sehr lesenswert) vor sich, aber es passiert einfach nicht viel. Es war perfekt zum Abschalten. Adscheis Einblick ist sehr entspannend, dabei ist er so ein richtiger Butler und das merkt man auch am Stil. Zurückhaltend, die feine „englische“ Art sozusagen. Ich finde Adschei wunderbar. Da kommt eigentlich nur eine Frage auf: Wo kann ich meinen eigenen Adschei finden? Ich könnte dringend einen gebrauchen! Dieser Charakter ist so unglaublich liebenswert, er geht einem ans Herz und gegen Ende wird klar, es geht hier nicht um die Stars, es geht um ihn. Verdammt, ich habe mich in Adschei als Charakter echt verliebt, das wird mir gerade so richtig klar. Selten habe ich so einen wunderbaren Charakter gelesen. In nur wenigen Seiten wächst er einem mit seinen Taten und Worten ans Herz. Er ist liebenswert, aufmerksam und diese Zurückhaltung, da kann ich verstehen, dass er Marilyn ein guter Freund geworden ist.
Die Stars sind nicht ganz so, wie man sie sich vorstellt. Sie sind allesamt sehr naiv. Und verwöhnt (aber bei Adschei ist das auch kein Wunder). Irgendwie sind sie eher kleine Kinder, als erwachsene Menschen. Das passt aber auch irgendwie zu diesen Menschen, denn wer kann als Promi mit so einem Status komplett und wahrhaftig erwachsen werden? Eigentlich finde ich sie alle sehr unschuldig. Dennoch gibt es zwischendurch ein paar sehr weise und tolle Ratschläge, die man wirklich beherzigen kann. Gerade Marilyn hat ja auch ein Alter erreicht, in dem man das erwarten könnte. Auf alle Fälle sind alle herzensgute Charaktere.
Die Beziehungen untereinander… verrate ich nicht. Ich fand gerade eine Beziehung wirklich super. Überraschend, aber super. Ich mag jeden einzelnen auf seine Art und Weise, aber hey, Bob Marley ist Bob Marley. Ich mag Bob Marley. So.
Dieses Buch beruht nicht auf Handlungen und ausgefeilter Storyline. Es beruht auf den Figuren und die sind fantastisch. Danke, Oliver Geißen, für diese wundervollen Charaktere. Denen ist es auch zu verdanken, dass das Buch einfach warmherzig ist. Ich sag es euch, wenn ihr mal in düsterer Stimmung seid, Kokostee wird euch etwas ablenken.



Diese Charaktere gehen ans Herz. Ich bin ganz verliebt. Da macht es auch nichts aus, dass die Storyline etwas mau ist – Adschei und die Stars machen hier das Buch aus.




Oliver Geissen gehört zu Deutschlands bekanntesten und beliebtesten Fernsehmoderatoren. Er moderierte u.a. top of the pops, Die Oliver Geissen Show, mehrfach die Echo-Verleihungen sowie Deutschland sucht den Superstar. Er lebt mit seiner Frau, drei Söhnen und einer Tochter in Hamburg.

 

Elvis Presley, Marilyn Monroe, Bob Marley, Michael Jackson, John Lennon, Kurt Cobain, Amy Winehouse. Lauter fantastische Prominente und Musiker, die viel zu früh gestorben sind. Oder vielleicht doch nicht? Ja, nicht so wirklich – mittlerweile leben sie auf einen wunderschönen und paradiesischen Insel, die sie vollkommen auskosten und genießen. Egal, ob Poolgymnastik, ein schöner Strand und natürlich den besten Butlerservice in Form von Butler Adschei, es könnte ihnen nicht besser gehen.
Und Adschei gönnt uns nun einen sehr sympathischen Einblick in die Welt dieser fantastischen Aussteiger!

Mein Dank geht an Hoffmann & Campe für das Rezensionsexemplar.

Quellen
Cover; Autorenvita; Inhalt